Difference between revisions of "Manuskript:Epipactis"

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| 2=Frisch geöffnete Blüten enthalten einen Klebkörper (Viscidum), der einen Fortsatz an der Säule bildet und nach 1–2 Tagen vertrocknet. Blüten klein, sich wenig öffnend. Perigonblätter nicht über 9 mm, weisslich grün, z.T. rötlich überlaufen. Blatt meist flach, aufrecht bis überhängend, am Rand nicht wellig
 
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| 2=Innere Perigonblätter und Epichil dunkel rosa. Verbindung zwischen Epichil und Hypochil meist höchstens halb so breit wie die Breite des Epichils. Laubblätter spitz, eiförmig, abstehend
 
| 2=Innere Perigonblätter und Epichil dunkel rosa. Verbindung zwischen Epichil und Hypochil meist höchstens halb so breit wie die Breite des Epichils. Laubblätter spitz, eiförmig, abstehend
 
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Latest revision as of 16:12, 21 January 2019

(Gattung)

Epipactis (Stendelwurz)
By: Michael Jutzi
Info Flora, Flora Helvetica
Geographic Scope: Schweiz — Source: Flora Helvetica — Collaboration limited to: Team Flora Helvetica — Status: 10.01.2019
1
Vorderes Lippenglied (Epichil) stumpf, vom hinteren (Hypochil) durch eine sehr tiefe Einschnürung beweglich abgesetzt. Innere Perigonblätter weiss, mit rötlichem Grund. Lippe weiss 
Epipactis palustris (L.) Crantz – Sumpf-Stendelwurz
G; 20–50 cm — kollin–montan (–subalpin);
kalkreiche Flachmoore, feuchte Magerrasen
; Caricion davallianae, Molinion; Eurasiatisch
Epichil spitz, vom Hypochil breit und starr abgesetzt   ► 2
2 (1)
Epichil mit runzeligen Höckern. Blütenstandsachse und Fruchtknoten mit dichten, weisslichen Flaumhaaren   ► 3
Epichil ohne oder mit glatten Höckern. Blütenstandsachse und Fruchtknoten kahl oder flaumig, dann aber Flaumhaare nicht weisslich   ► 4
3 (2)
Blätter kürzer als die Stängelglieder, auffallend klein. Blüten graugrün, oft violett überlaufen 
Epipactis microphylla (Ehrh.) Sw. – Kleinblättrige Stendelwurz
G.sp; 15–40 cm — kollin–montan (–subalpin);
wechseltrockene, kalkreiche Buchenwälder, Eichenwälder
; Cephalanthero-Fagenion, Carpinion betuli; Südeuropäisch
Mittlere Blätter deutlich länger als die Stängelglieder. Blüten dunkelrotbraun 
Epipactis atrorubens Besser – Braunrote Stendelwurz
G; 20–80 cm — kollin–subalpin (–alpin);
trockene, kalkreiche Schuttfluren, Föhrenwälder, Gebüsche
; Thlaspion rotundifolii, Stipion calamagrostis, Erico-Pinion sylvestris, Molinio-Pinion; Eurasiatisch
4 (2)
Blätter 1–2x so lang wie die Stängelglieder, wie der Stängel violett überlaufen. Perigonblätter abstehend, flaumig behaart, seidig glänzend 
Epipactis purpurata Sm. – Violette Stendelwurz
G.sp; 20–80 cm — kollin–montan;
frische Laubmischwälder, auf Kalk
; Europäisch
Blätter meist 2–3x so lang wie die Stängelglieder, grün (selten wenig violett überlaufen). Perigonblätter meist zusammenneigend und kahl, ohne Seidenglanz 
Epipactis helleborine aggr. – Breitblättrige Stendelwurz
G; 20–110 cm — kollin–subalpin; Eurasiatisch
a
Stängel kahl. Blüten klein, nickend, sich wenig öffnend, grünlich weiss 
Epipactis fageticola (C. E. Hermos.) Devillers-Tersch. & Devillers – Sterntragende Stendelwurz
G; 15–40 cm — kollin–montan;
Auenwälder
; Mittel- und Westeuropäisch
Stängel behaart   ► b
b
Epichil meist deutlich länger als breit, gerade vorgestreckt, spitz. Äussere Perigonblätter oft deutlich zugespitzt, grün, oft rötlich getönt 
Epipactis leptochila (Godfery) Godfery – Schmallippige Breitblättrige Stendelwurz
G; 20–70 cm — kollin–montan (–subalpin);
trockenwarme, kalkreiche Buchenwälder
; Cephalanthero-Fagenion; Europäisch
Epichil nicht oder kaum länger als breit, zugespitzt oder stumpf, oft zurückgebogen. Äussere Perigonblätter zugespitzt oder stumpf   ► c
c
Pollinien auch mehrere Stunden nach dem Aufblühen noch kompakt, nicht zerbröckelnd (Pflanze fremdbestäubt). Blütenstiel und innere Perigonblätter meist rötlich bis purpurn überlaufen 
Epipactis helleborine (L.) Crantz – Gewöhnliche Breitblättrige Stendelwurz
G; 20–110 cm — kollin–subalpin;
wechseltrockene Krautsäume, lichte, krautreiche Wälder
; Fagetalia, Lunario-Acerion; Eurasiatisch
Pollinien schon in der Knospe oder beim Aufblühen auf die Narbe zerbröckelnd (Pflanze selbstbestäubt)   ► d
d
Pollinien in den ersten Stunden nach dem Aufblühen noch kompakt. Mittlere Blätter rundlich eiförmig, aufgerichtet, kürzer bis wenig länger als die Stängelglieder 
Epipactis distans Arv.-Touv. – Entferntblättrige Stendelwurz
G; 25–60 cm — kollin–subalpin;
lichte, trockene Föhrenwälder, Halbtrockenrasen
; Südeuropäisch
Pollinien schon beim Aufblühen zerbröckelnd. Mittlere Blätter oval bis lanzettlich, ausgebreitet oder zurückgekrümmt, meist mehr als 2x so lang wie die Stängelglieder   ► e
e
Frisch geöffnete Blüten enthalten einen Klebkörper (Viscidum), der einen Fortsatz an der Säule bildet und nach 1–2 Tagen vertrocknet. Blüten klein, sich wenig öffnend. Perigonblätter nicht über 9 mm, weisslich grün, z.T. rötlich überlaufen. Blatt meist flach, aufrecht bis überhängend, am Rand nicht wellig 
Epipactis rhodanensis Gévaudan & Robatsch – Rhone-Stendelwurz
G; 20–60 cm — kollin–montan;
Auenwälder, Ufer
; Südwesteuropäisch
Klebkörper (Viscidum) auch an frisch geöffneten Blüten fehlend. Perigonblätter meist grösser als 8 mm. Blätter am Rand gewellt   ► f
f
Innere Perigonblätter und Epichil weisslich gelb, manchmal rötlich überzogen. Verbindung zwischen Epichil und Hypochil breit, meist mehr als 2/3 so breit wie die Breite des Epichils. Blatt gefaltet, sichelförmig gebogen 
Epipactis muelleri Godfery – Müllers Breitblättrige Stendelwurz
G; 20–90 cm — kollin–montan;
trockene, kalkreiche Eichenwälder, Krautsäume
; Quercion pubescenti-petraeae, Berberidion, Geranion sanguinei; Europäisch
Innere Perigonblätter und Epichil dunkel rosa. Verbindung zwischen Epichil und Hypochil meist höchstens halb so breit wie die Breite des Epichils. Laubblätter spitz, eiförmig, abstehend 
Epipactis placentina Bongiorni & Grünanger – Piacenza-Stendelwurz
G; 10–40 cm — kollin–montan;
Föhren- und Eichenwälder in warmen Lagen
; Alpin