Festuca

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Festuca (Schwingel)
By: Ueli Graf
Info Flora, Flora Helvetica
Geographic Scope: Schweiz — Collaboration limited to: Team Flora Helvetica — Status: In BerarbeitungContributors: Thomas Wilhalm, Stefan Eggenberg
1
Alle Blätter im frischen Zustande 4–15 mm breit, flach oder offenrinnig, in der Knospenlage im Querschnitt gerollt. Stets einige Sklerenchymstränge von der Ober zur Unterseite durchlaufend   ► 2
Blätter 0,3–4 mm breit. Wenigstens die grundständigen im frischen Zustande borstlich, gerollt oder gefaltet (bei F. heteromalla auch flach). Blätter in der Knospenlage gefaltet (bei F. pulchella subsp. pulchella gelegentlich auch gerollt). Sklerenchymstränge bei den meisten Arten nicht durchlaufend (ausgenommen bei F. norica, F. paniculata, F. pulchella  ► 5
2 (1)
Deckspelzen in eine 10–20 mm lange Granne auslaufend, diese länger als die Deckspelze. Pflanze mit kurzen Ausläufern, 50–150 cm hoch, Blatt weich, hängend, 6–8 mm breit, mit stängelumfassenden Öhrchen. Deckspelze 5nervig, Fruchtknoten kahl, Rispe 10–50 cm lang, überhängend. Ährchen hellgrün, 3–13 mm lang 
Festuca gigantea (L.) Vill. – Riesen-Schwingel
H; 60–150 cm — kollin–montan;
feuchte Auenwälder; Waldwege; Quellfluren
; Alnion incanae, Fraxinion, Atropion; Eurasiatisch; 10191302813
Deckspelzen unbegrannt oder in eine kurze (bis 4 mm lange) Granne auslaufend, diese deutlich kürzer als die Deckspelze 
3
Blatthäutchen der oberen Halmblätter bis 5 mm lang. Blattspreite am Grund ohne sichelförmige Öhrchen 
Festuca altissima All. – Wald-Schwingel
H; 50–120 (–200) cm — (kollin–) montan–subalpin;
humusreiche, eher kalkarme Laubmischwälder; Bergwälder
; Fagetalia, Abieti-Piceion, Lunario-Acerion; Eurosibirisch; 10190002814
Blatthäutchen der oberen Halmblätter bis 1 mm lang, Blattspreite am Grund mit sichelförmigen Öhrchen 
4
Sichelförmige Öhrchen kahl. Rispe schlank aufrecht, unterste Rispenäste zu zweien, der kürzere mit 2–3 Ährchen 
Festuca pratensis Huds. – Wiesen-Schwingel
30–120 cm — kollin–subalpin (–alpin);
Fettwiesen
; Arrhenatherion, Polygono-Trisetion; Eurasiatisch; 10193802799
a
Deckspelzen 6–7 mm lang, unbegrannt 
Festuca pratensis Huds. subsp. pratensis – Wiesen-Schwingel
Deckspelzen 7–9 mm lang, begrannt, Granne 1–3.5 mm lan 
Festuca pratensis subsp. apennina (De Not.) Hegi – Apenninen-Schwingel
Sichelförmige Öhrchen kurzborstig bewimpert. Rispe etwas überhängend, unterste Rispenäste zu 2–3, der kürzere mit 3–8, der längere mit bis 15 Ährchen 
Festuca arundinacea Schreb. – Rohr-Schwingel
–1.5 m — kollin–montan (–subalpin);
Ufer, feuchte Trittfluren und Krautsäume
; Convolvulion, Agropyro-Rumicion; Europäisch-westasiatisch; 10190202800
a
Deckspelzen der oberen Blüten 1,5–3 mm lang begrannt. Halme unter der Rispe sehr rau. Blattscheiden im oberen Teil rau 
Festuca arundinacea subsp. uechtritziana (Wiesb.) Hegi – Üchtritz' Rohr-Schwingel
Deckspelzen aller Blüten gewöhnlich unbegrannt, seltener mit einer bis 3 mm langen Grannen. Halme und Blattscheiden glatt   ► b
b
Blattspreiten 5–10 mm breit, unterseits rauh. Rispe bis 20 cm lang, oft locker ausgebreitet, im Umriss länglich–eiförmig, oben nickend 
Festuca arundinacea Schreb. subsp. arundinacea – Rohr-Schwingel
Blattspreiten 2–4 mm breit, unterseits glatt. Rispe 15–30 cm lang, zusammengezogen, im Umriss schmal–lanzettlich, die Seitenäste aufrecht bis anliegend, kurz. 
Festuca arundinacea subsp. fenas (Lag.) Arcang. – Fenas-Rohr-Schwingel
Neophyt; 1019050;
Früher im Futterbau angesät, heute in der Schweiz kaum vorkommend
5 (1)
Obere Halmblätter mit deutlichem, 1–7 mm langem Blatthäutchen   ► 6
Obere Halmblätter ohne Blatthäutchen aber z.T. mit kurzen Öhrchen an der Blattscheidenmündung   ► 9
6 (5)
Grundständige Scheiden zwiebelförmig verdickt. Ährchen braungelb. Deckspelzen ohne Granne, mit deutlichen Nerven 
Festuca paniculata (L.) Schinz & Thell. – Gold-Schwingel
H; 50–100 cm — subalpin (–alpin);
trockenwarme, kalkarme Gebirgsrasen
; Festucion variae; Mittel- und südeuropäisch; 10193602798
Grundständige Scheiden nicht zwiebelförmig verdickt. Ährchen nicht braungelb, Deckspelzen spitz, oder mit langer oder kurzer Granne   ► 7
7 (6)
Erneuerungssprosse ausserhalb der untersten Blattscheiden emporwachsend, diese am Grunde durchbrechend. Pflanzen Rasen bildend. Deckspelzen schmal hautrandig. Sklerenchymstränge zumindest an den 3 Hauptnerven durchlaufend 
Festuca pulchella Schrad. – Schöner Schwingel
20–60 cm — (montan–) subalpin–alpin;
Gebirgsrasen, Wildheuplanken, Kalkschutt
; Caricion ferrugineae, Petasition paradoxi; Alpen; 10194202797
a
Pflanze mit langen Ausläufern, rasig wachsend. Grundständige Blätter flach, selten rinnig oder gerollt, 2–4 mm breit, mit 13–21 Leitbündeln. Sklerenchym an allen Leitbündeln durchlaufend 
Festuca pulchella Schrad. subsp. pulchella – Schöner Schwingel
Pflanze mit kurzen Ausläufern, fast horstig wachsend. Grundständige Blätter gefaltet, 0.5–1 mm breit mit 11–13 Leitbündeln. Sklenenchym nur an den 3 Hauptleitbündeln durchlaufend 
Festuca pulchella subsp. jurana (Gren.) Markgr.-Dann. – Jura-Schwingel
Erneuerungssprosse innerhalb der untersten Blattscheiden emporwachsend. Pflanzen ± dichte Polster bildend. Deckspelzen breit hautrandig. Sklerenchymstränge nicht durchlaufend   ► 8
8 (7)
Blattspreiten im Querschnitt regelmässig 6-eckig, mit 5(7) Leitbündeln. Sklerenchymzellen in Gruppen unter den Leitbündeln oder zusammenfliessend 
Festuca quadriflora Honck. – Niedriger Schwingel
(= F. pumila)
H; 10–20 (–30) cm — subalpin–alpin;
kalkreiche, felsige Gebirgsrasen; Grate; Schutthalden
; Seslerion, Caricion firmae, Elynion, Thlaspion rotundifolii; Mittel- und südeuropäisch; 10194502801
Blattspreiten im Querschnitt rundlich oder oval 
Festuca varia aggr. – Bunt-Schwingel
25–50 cm — (kollin–) montan–alpin;
kalkarme Gebirgsrasen
; Festucion variae; Mittel- und südeuropäisch; 10196502802
a
Blattspreiten mit 2 Furchen und 1 Rippe. Ährchen 4–6-blütig. Blätter der Erneuerungssprosse mit 7 Leitbündeln,Sklerenchymfasern einen ziemlich breiten, durchlaufenden Ring bildend 
Festuca scabriculmis (Hack.) K. Richt. – Rauhhalmiger Schwingel
kalkarme Gebirgsrasen
; Festucion variae; Südwestalpen; 1019530
Blattspreiten mit mindestens 4 Furchen 
Festuca acuminata Gaudin – Zugespitzter Schwingel
kalkarme Trockenrasen, Felsen
; Festucion variae, Androsacion vandellii; Südwestalpen; 1018930
9 (5)
Stängelblätter (frisch) flach, offen gefaltet oder offenrinnig (ausser bei F. trichophylla) beim Entfalten nicht brechend. Grundständige Scheiden stets verwachsen, zerfasernd und ± braun. Sklerenchym stets in getrennten Strängen   ► 10
Stängelblätter (frisch) borstlich, beim Entfalten brechend. Grundständige Scheiden unterschiedlich gestaltet. Sklerenchym in Strängen oder als Ring   ► 13
10 (9)
Blätter der sterilen Triebe im Querschnitt fast 3eckig bis rhombisch, mit 0–2 Furchen und 0–1 Rippen, stark rau. Ährchen grün 
Festuca heterophylla Lam. – Verschiedenblättriger Schwingel
H; 50–120 cm — kollin–montan (–subalpin);
magere, sonnige Laubmischwälder; Waldränder
; Carpinion betuli, Quercion robori-petraeae, Luzulo-Fagenion; Europäisch; 10192202804
Blätter der sterilen Triebe im Querschnitt kantig-vieleckig, mit mehr als 2 Furchen und mehr als 1 Rippe, glatt oder leicht rau   ► 11
11 (10)
Pflanze mit deutlichen Ausläufern (> 5 mm), bildet lockere Rasen mit vielen sterilen Trieben (bei F. nigrescens Ausläufer kurz, gelegentlich fehlend). Blätter matt, mit (5)7–11(13) Leitbündeln, die grundständigen meist viel kürzer als die Halme. Ährchen matt, eher grün bis graugrün (oder als Ganzes violett überlaufen). Granne unterschiedlich lang. Blattscheiden der Erneuerungssprosse kahl, behaart, oder flaumig behaart 
Festuca rubra aggr. – Rot-Schwingel
30–100 cm — kollin–alpin;
Wiesen und Weiden
; Eurasiatisch-nordamerikanisch; 10194702807
a
Blattspreiten alle zusammengefaltet, 6–kantig (Abb. 570/3) und borstenförmig (0,15)0,3–1,3 mm breit. Deckspelzen 4,5–5 mm lang 
Festuca trichophylla (Gaudin) K. Richt. – Haarblättriger Schwingel
Feuchte Wiesen, Streuwiesen
; Molinion; Süseuropäisch; 1019600
Blattspreiten der Erneuerungssprosse borstlich und von den breiteren, rinnenförmigen der Halmblätter deutlich verschieden. Deckspelzen 4,5–7(–9) mm lang   ► b
b
Pflanze ohne oder mit sehr kurzen Ausläufern, dichtrasig, zumindest die äussersten Blattscheiden der Erneuerungssprosse im oberen Teil flaumhaarig. Granne der mittleren Blüten eines Ährchens ca. 4 mm lang 
Festuca nigrescens Lam. – Schwarzwerdender Schwingel
Gebirgsrasen
; Nardion, Poion alpinae; Holarktisch?; 1019290
Pflanze mit deutlichen Ausläufern, lockerrasig. Blattscheiden kahl oder behaart, Granne der mittleren Blüten eines Ährchens bis ca. 3 mm lang oder kürzer   ► c
c
Blattspreiten der Erneuerungssprosse ohne vorspringenden Kiel, im Querschnitt meist vieleckig bzw. bostlich 
Festuca rubra L. – Rot-Schwingel
Fettwiesen, Fettweiden
; Cynosurion, Arrhenartherion, Polygono-Trisetion; Holarktisch; 1019480
Blattspreiten der Erneuerungssprosse mit vorspringendem Kiel, im Querschnitt meist V–förmig oder flach 
Festuca heteromalla Pourr. – Flachblättriger Schwingel
(= F. diffusa)
Zwergstrauchheiden, Hochstaudenfluren
; Rhodiodendro-Vaccinion, Adenostylion; Mitteleuropäisch; 1019200
Pflanze bildet mehr oder weniger dichte Horste, ohne Ausläufer (bzw. Ausläufer ganz kurz, kaum als solche erkennbar). Blätter glänzend, mit 5 Leitbündeln, die grundständigen meist ähnlich lang wie die Halme (länger als 1/3 der Halmlänge). Ährchen metallisch glänzend, ± violett überlaufen. Granne kurz bis gut halb so lang wie die Deckspelze. Blattscheiden der Erneuerungssprosse kahl oder etwas rau   ► 12
12 (11)
Blattscheiden zumindest der äusseren sterilen Triebe im oberen Teil flaumig behaart 
Festuca nigrescens Lam. – Schwarzwerdender Schwingel
Alle oder doch die äusseren Blattscheiden der sterilen Triebe kahl, glatt oder etwas rau 
Festuca violacea aggr. – Violetter Schwingel
15–40 cm — subalpin–alpin; Mittel- und südeuropäisch; 10196702803
a
Ährchen hell rötlich-violett, 7–7,5(8) mm lang. Längste Deckspelze < 6 mm lang. Spreite der Erneuerungsspross < 0.5 mm breit. Stängel 15–30 cm 
Festuca violacea Gaudin – Violetter Schwingel
Frische Gebirgsrasen, schneereiche Rasenhänge, Schutthänge
; Caricion ferrugineae, Petasition paradoxi; Südwestalpen; 1019680
Ährchen dunkelviolett, 8–10 mm lang. Längste Deckspelze > 6 mm lang, Spreite der Erneuerungsspross > 0.5 mm breit. Stängel 30–50 cm 
Festuca melanopsis Foggi & al. – Schwärzlicher Schwingel
(= F. puccinellii)
Bergweiden, Rostseggenhalden
; Poion alpinae, Caricion ferrugineae; Alpen; 1019280
13 (9)
Blattscheiden der Erneuerungssprosse mit einer tiefen Falte, mindestens zur Hälfte verschlossen. Sklerenchym stets in Strängen   ► 14
Blattscheiden der Erneuerungssprosse ohne Falte, unterschiedlich verschlossen oder bis zum Grunde offen. Sklerenchym in Strängen oder als Ring   ► 15
14 (13)
Granne der Deckspelzen 1–2.8 mm lang. Blattscheiden an der Mündung ohne Öhrchen, meist ± braun und fasernd. Sklerenchymfasern im Blattquerschnitt durchlaufend. Blattpreiten sowohl der Stängelblätter als auch jeder der Erneuerungssprosse 0.5–0.8(1.1) mm breit 
Festuca norica (Hack.) K. Richt. – Norischer Schwingel
H; subalpin–alpin;
kalkreiche, steinige Gebirgsrasen; Schuttfluren
; Caricion ferrugineae, Seslerion; Ostalpin; 10193002806
Granne der Deckspelze ≤ 1 mm lang oder fehlend. Blattscheiden an der Mündung mit abgerundeten Öhrchen, meist amethystfarben. 7(–9) Sklerenchymstränge unter jedem Leitbündel und an den Blatträndern. Blattdurchmesser 0.4 – 0.6 mm sowohl für Stängel– als auch für grundständige Blätter 
Festuca amethystina L. – Amethyst-Schwingel
H; 50–90 cm — kollin–montan (–subalpin);
wechseltrockene, kalkreiche Magerrasen; Föhrenwälder
; Molinio-Pinion, Mesobromion; Mittel- und südeuropäisch; 10190102805
15 (13)
Grundständige Scheiden verwachsen, braun und zerfasernd, Sklerenchymfasern stets in getrennten Strängen 
Festuca halleri aggr. – Hallers Schwingel
–15 cm — subalpin–alpin; Mittel- und südeuropäisch; 10191602809
a
Rispe locker und schmal. Untere Rispenäste verzweigt, das unterste meist mit 4–8 Ährchen. Granne der Deckspelze fast so lang wie diese. Blätter der Erneuerungssprosse im Querschnitt mit 3 grossen Sklerenchymgruppen. Ährchen gelblichgrün. Hüllspelzen wie die Deckspelzen schmal und pfriemlich 
Festuca stenantha (Hack.) K. Richt. – Schmalblütiger Schwingel
Kalkfelsen
; Potentillion; Ostalpin-dinarisch; 1019570
Rispe meist zusammengezogen. Rispenäste meist unverzweigt, das unterste gelegentlich mit 2–4 Ährchen. Granne der Deckspelze meist deutlich kürzer als diese (bei F. alpina halb so lang bis fast so lang wie diese). Blätter der Erneuerungssprosse im Querschnitt mit 3–5(7) kleinen oder grossen Sklrerenchymgruppen   ► b
b
Obere Hüllspelze (3.5)4–4.5 mm lang. Staubblätter 2–2.6 mm lang. Blattspreiten der Erneuerungssprosse (0.3)0.5–0.8 mm im Durchmesser mit 3 grossen Sklerenchymgruppen. Streng kalkmeidend 
Festuca halleri All. – Hallers Schwingel
Kalkarme, steinige Gebirgsrasen
; Caricion curvulae; Mittel- und südeuropäische Gebirge; 1019180
Obere Hüllspelze 3.3–4 mm lang. Staubblätter 0.7–2.6 mm lang. Blattspreiten der Erneuerungssprosse 0.3–0.6 mm im Durchmesser, mit 3(7) kleinen Sklerenchymgruppen. Kalktolerant   ► c
c
Grundständige Blattscheiden kaum fasernd. Ährchen 7–8 mm lang. Blattspreiten der Erneuerungssprosse mit 3–5 flachen Rippen und (5)7 Leitbündeln, das Sklerenchym in (3)5(7) kleinen Gruppen. Kalktolerant 
Festuca intercedens (Hack.) Lüdi – Dazwischenliegender Schwingel
Offene Rasen auf Mischgestein
; Mittel- und ostalpin; 1019230
Grundständige Blattscheiden fasernd. Ährchen 5.5–7 mm lang. Blattspreiten der Erneuerungssprosse mit 1(3) Rippe und 3–5(7) Leitbündeln, das Sklerenchym in 3 kleinen Gruppen. Kalktolerant   ► d
d
Öhrchen an den Blattscheidenmündungen kahl. Spreiten der Erneuerungssprosse 0.3–0.4 mm in Durchmesserm mit 3(5) Leitbündeln. Ährchen 5.5–6 mm lang, gelblich grün (selten violett überlaufen). Granne der Deckspelze 2–4 mm lang, etwa halb so lang bis fast so lang wie diese. Staubbeutel 0.7–1(1.4) mm lang 
Festuca alpina Suter – Alpen-Schwingel
H; 6–20 cm — (subalpin–) alpin;
kalkreiche Felsen
; Potentillion; Mittel- und südeuropäisch; 10189802808
Öhrchen an den Blattscheidenmündungen sehr kurz bewimpert. Spreiten der Erneuerungssprosse 0.4–0.6(0.7) mm in Durchesser, mit (3)5(7) Leitbündeln. Ährchen 6-7 mm lang, grauviolett. Granne der Deckspelze 1.4–2(2.5) mm lang, knapp halb so lang wie diese. Staubbeutel (1.8)2–2.6 m lang 
Festuca rupicaprina (Hack.) A. Kern. – Gämsen-Schwingel
H; subalpin–alpin;
kalkreiche, felsige Gebirgsrasen; Felsgrate; Schutthalden
; Elynion, Drabo-Seslerion, Thlaspion rotundifolii; Ostalpin; 10195102810
Grundständige Scheiden offen oder nur in der unteren Hälfte verwachsen, blass, nicht zerfasernd. Sklerenchymfasernin einem geschlossenem Ring oder an den Flanken breit herablaufend   ► 16
16 (15)
Blätter im Querschnitt Y- bis V-förmig, trockene Blätter (alte im Horst) mit nach innen gewölbten Seitenflächen. Sklerenchym in 3–5(7) einzelnen, seitlich oft auslaufenden Strängen, oder in einem an den Blatträndern und unter dem mittleren Gefässbündel stark verdicktem Ring   ► 17
Blätter im Querschnitt U–förmig, trockene Blätter (alte im Horst) mit ebenen oder nach aussen gewölbten Seitenflächen. Sklerenchym als gleichmässig dicker Ring (fallweise mit kleinen Unterbrechungen) 
Festuca ovina aggr. – Schaf-Schwingel
10–60 cm — kollin–alpin; Eurasiatisch-nordamerikanisch; 10193102812
a
Äussere (untere) Blätter der Erneuerungssprosse sehr viel dicker als die inneren 
Festuca heteropachys (St.-Yves) Auquier – Derber Schwingel
Mitteleuropäisch; 1019210
Äussere (untere) und innere (obere) Blätter der Erneuerungssprosse alle etwa gleich dick   ► b
b
Sklerechymring an den Blatträndern und am Hauptnerv verdickt, oft auch unterbrochen   ► c
Sklerenchymring gleichmässig dick oder an der Flanke verdickt, selten unterbrochen   ► d
c
Rispe sehr locker ausgebreitet, Ährchen grün bis graugrün, Spreite der Erneuerungstriebe 0.5–1(1.5) mm breit 
Festuca ticinensis (Markgr.-Dann.) Markgr.-Dann. – Tessiner Schwingel
Südalpin; 1019590
Rispe dicht aufrecht, Ährchen oft violett überlaufen, Spreite der Erneuerungssprosse (0.7)0.9–1.3(1.7) mm breit 
Festuca laevigata Gaudin – Glatter Schwingel
(= F. curvula)
Mittel- und südeuropäische Gebirge; 1019240
d
Scheiden der Erneuerungssprosse auf 1/4 bis 1/2 verwachsen 
Festuca airoides Lam. – Schwingel
Mittel- und südeuropäische Gebirge; 1018950
Scheiden der Erneuerungssprosse nur am Grunde verwachsen oder ganz offen   ► e
e
Ährchenlänge 4–5(5.5) mm, Deckspelze 2.8–3.2(4)mm lang, spitz, unbegrannt. Blattdurchmesser der Erneuerungssprosse 0.2-0.4(0.6) mm 
Festuca filiformis Pourr. – Haar-Schwingel
Ährchenlänge (4.5)5–8(9.8) mm, Deckspelze (2.5)3.3–5.5(7)mm lang, meist begrannt. Blattdurchmesser der Erneuerungssprosse 0.4-1.1 mm   ► f
f
Rispe nickend, Ährchenlänge (6)7–8(8.5) mm, Länge der oberen Hüllspelze (3.4)4.2–5.1(5.3) mm, Spreite der Erneuerungstriebe glatt, ihre Spitze oft stechend 
Festuca pallens Host – Blasser Schwingel
West- und Mitteleuropäisch; 1019340
Rispe aufrecht, Ährchenlänge (4.5)5-7.2(9.8) mm, Länge der oberen Hüllspelze (2.2)2.5-4(5.2) mm, Spreite der Erneuerungstriebe zumindest an der Spitze rau, ihre Spitze nicht stechend   ► g
g
Ährchenlänge (4.5)5–6.4(7) mm, Deckspelze (3)3.6–4.1(4.5) mm lang, ihre Granne (0)0.5–1.2(1.8) mm lang 
Festuca guestfalica Boenn. – Westfälischer Schwingel
West- und Mitteleuropäisch; 1019150
Ährchenlänge (5.6)6.5–7.2(9.8) mm, Deckspelze (3.6)4.3–4.6(7) mm lang, ihre Granne (0.5)1–2.5 (4) mm lang 
Festuca lemanii Bastard – Lémans Schwingel
17 (16)
Spreiten der Erneuerungssprosse graugrün, haarfein, 0.3–0.5 mm breit; Ährchen 5.4–6.5(7) mm lang; Deckspelzen 3.5–5.1 mm lang, ihre Granne (0.8)–1.4–2.5 mm lang. Scheiden stets kahl 
Festuca valesiaca Gaudin – Walliser Schwingel
20–70 cm — kollin–subalpin;
Trockenrasen Felsensteppen
; Stipo-Poion; Osteuropäisch-südsibirisch; 1019640
Spreiten der Erneuerungssprosse gelbgrün bis blaugrün (0.4)0.6–1 mm breit; Ährchen 6.5–8 mm lang. Scheiden kahl oder behaart 
18
Blattspreiten der Erneuerungssprosse mit 7 oder mehr Leitbündeln (nie mit nur 5) und meist mehr als 3 Rippen. Blattscheiden ± dicht flaumhaarig. Spreiten der Erneuerungssprosse (0.4)0.6–1 mm breit. Ährchen 7–7.5 (10) mm lang. Granne der Deckspelze 2–2.5 mm lang 
Festuca brevipila R. Tracey – Kurzhaar-Schwingel
(= F. trachyphylla)
20–70 cm — kollin–subalpin;
Trockenrasen, trockene Ruderalflächen
; Mesobromion, Convolvulo-Agropyrion, Dauco-Melilotion; Mittel- und nordeuropäisch; 1019070
Blattspreiten der Erneuerungssprosse mit 5 (selten mit 7) Leitbündeln und mit 3 Rippen. Spreiten der Erneuerungssprosse (0.4)0.6–0.9 mm breit, Ährchen 6–7.5 (8) mm lang, Deckspelzen 4–5.6 mm lang, ihre Granne (1)1.5–2 (3) mm lang. Scheiden kahl oder behaart 
Festuca rupicola Heuff. – Gefurchter Schwingel
(= F. sulcata)
20–70 cm — kollin–subalpin;
Trockenrasen Felsensteppen
; Stipo-Poion; Südosteuropäisch; 1019520