Festuca

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Festuca (Schwingel, Poaceae)
By: Ulrich Graf, Stefan Eggenberg
Beschreibung (freier Text)
Geographic Scope: Schweiz — Collaboration: open

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1
Alle Blätter flach oder offenrinnig, (2)4–15 mm breit. In der Knospenlage im Querschnitt gerollt. Stets einige Bastbündel von der Ober- zur Unterseite durchlaufend (Fig. XX).   ► 2
1*
Grundblätter im frischen Zustande gefaltet oder borstlich, 0,3-1,5 mm breit, in der Knospenlage faltet. Bastbündel bei den meisten Arten nicht durchlaufend (Fig. XX, aber vgl. F. norica und F. pulchella subsp. jurana ).   ► 8
2
Grundständige Scheiden zwiebelförmig verdickt, Ährchen braungelb, Deckspelzen ohne Granne, mit deutlichen Nerven. Fig.XX 
Festuca paniculata
Bildet mächtige, grau schimmernde Hoste. Blätter 2-4 mm breit, flach, glatt, steif, mit vorstehenden Rippen, oberseits graugrün. Blatthäutchen bis 3 mm lang. Rispe bis 10 cm lang, dicht, meist aufrecht. Ährchen 9-12 mm lang, mit spitzen, aber unbegrannten Spelzen. Deckspelze ca. 7 mm lang..
50–100 cm — ((montan-)subalpin(-alpin)–);
Trockenwarme, kalkarme Gebirgsrasen (Festucion variae)
; Mittel- und südeuropäisch
2*
Grundständige Scheiden nicht zwiebelförmig verdickt, Ährchen nicht braungelb, Deckspelzen spitz, oder mit langer oder kurzer Granne.   ► 3
3
Deckspelzen in eine 10–20 mm lange, oft geschlängelte Granne auslaufend, diese länger als die Deckspelze. 
Festuca gigantea
Pflanze mit kurzen Ausläufern. Blätter 8-14 mm breit, schlaff hängend, dunkelgrün, unterseits stark glänzend, am Grunde mit grossen, stängelumfassenden Öhrchen. Blatthäutchen ca. 2 mm lang, gestutzt. Rispe 10-40 cm lang, locker und überhängend. Ährchen ohne die Grannen 8-13 mm lang, hellgrün..
60–150 cm — (kollin-montan–);
Feuchte Auenwälder, Waldwege, Quellfluren (Alnion incanae, Fraxinion, Atropion)
; Eurasiatisch
3*
Deckspelzen spitz oder in eine kurze (bis 4 mm lange) Granne auslaufend, diese deutlich kürzer als die Deckspelze.   ► 4
4
Deckspelzen deutlich gekielt, mit 5 deutlich hervortretenden Nerven, Ährchen breit-eiförmig, rotgrün gescheckt, Pflanze zierlich, an eine Poa erinnernd. 
Festuca pulchella
Blattscheiden der Erneuerungssprosse bis zur Hälfte geschlossen. Wuchs rasig, mit Ausläufern, Grundblätter flach, bis 2–4 mm breit, selten rinnig oder gefaltet. Stängelblätter bis 4 mm breit. Bastbündel bei einzelnen oder vielen Nerven von der Ober- zur Unterseite durchlaufend..
20–60 cm — ((montan-)subalpin-alpin–); Alpin
4*
Deckspelzen am Rücken gewölbt, Ährchen länglich, meist ungescheckt.   ► 5
5
Blatthäutchen der oberen Halmblätter bis 5 mm lang, Blattspreite am Grund ohne sichelförmige Öhrchen.   ► 6
5*
Blatthäutchen der oberen Halmblätter bis 1 mm lang, Blattspreite am Grund mit sichelförmigen Öhrchen.   ► 7
6
Ährchen 4-5 mm lang, Deckspelzen 3nervig, Blätter (4-)6-12(-15) mm breit. 
Festuca altissima
Pflanzen in dichten Horsten. Blätter ohne stängelumfassende Öhrchen flach, dünn, weich, mit dünnen Nerven, unterseits mit einem sehr starken Mittelnerv, Blatthäutchen der oberen Blätter bis 5 mm lang. Rispe 10-18 cm lang, schlaff, leicht nickend, Rispenäste zu 2, Ährchen hellgrün, Decksp. fein zugespitzt..
50–120 (–200) cm — ((kollin-)montan-subalpin–);
Humusreiche, eher kalkarme Laubmischwälder, Bergwälder (Fagetalia, Abieti-Piceion, Lunario-Acerion)
; Eurosibirisch
6*
Ährchen 8-12 mm lang, Deckspelzen 5nervig, Blätter 4-7 mm breit. 
Festuca spectabilis
Bätter 4–6,5 mm breit, dick, steif, oberseits mit erhabenen Nerven, Mittelnerv der Blattunterseite nur wenig stärker als die anderen Nerven, Blatthäuchen der oberen Halmblätter bis 2 mm lang. Ripenäste zu 3–5. Ährchen auffallend gelbgrün..
80–100 cm — (kollin-montan–);
Lichte Wälder, Gebüsche, Geröllfluren (Petasition paradoxi)
; Südalpen, Nordapennin
7
Sichelförmige Öhrchen kahl. Unterste Rispenäste zu 2, der kürzere mit 2–3 Ährchen (Fig. XX). 
Festuca pratensis
Grundständige Blattscheiden hellrot bis bräunlich, Blätter flach, 3-8 mm breit, schlaff, grün, Blatthäutchen bis 1 mm lang. Rispe 10-20 cm lang, meist schlank, locker und aufrecht, oft einseitswendig. Äste starr und rau, die kürzeren mit 1-3, die längeren mit 3-6 Ährchen, diese meist 9-12 mm lang, gelbgrün, seltener gescheckt..
30–120 cm — (Kollin-subalpin(-alpin)–); Eurasiatisch
7*
Sichelförmige Öhrchen kurzborstig bewimpert. Unterste Rispenäste zu 2–3 der kürzere mit 3–8, der längere mit bis 15 Ährchen (Fig. XX). 
Festuca arundinacea
Kräftige, grobe Pflanze, grundständige Blattscheiden weisslich, Blätter flach, 6-10 mm breit, steif, rau, oberseits gerillt, unterseits etwas glänzend. Blatthäutchen bis 1 mm lang. Rispe (12-)20-40 cm lang, immer etwas ausgebreitet. Ährchen (9-)12-15 mm lang, gelbgrün, seltener gescheckt..
50–200 (–250) cm — (kollin-montan(-subalpin)–); Europäisch-westasiatisch
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($– ) (–cm)cm — ($–);
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