Teilschlüssel 3

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Teilschlüssel 3 (Holzpflanzen)
Von: Reto Nyffeler
Geographischer Geltungsbereich: Schweiz — Mitarbeit begrenzt auf: Reto Nyffeler — Stand: In Berarbeitung
1
Pflanzen stammsukkulent und kaktusartig; Sprosse gegliedert, wenig verzweigt, mit Areolen und borstenartigen oder starren stechenden Dornen. 
Cactaceae
Pflanzen nicht stammsukkulent.   ► 2
2 (1)
Blätter bis 150 cm lang, ausdauernd, handförmig geteilt, Blattspreite fächerförmig gefaltet; Stamm meist unverzweigt, bis 20 cm dick, dicht mit braunen Fasern und Blattstielbasen bedeckt. 
Arecaceae
Blätter anders, Blattspreite nicht fächerförmig gefaltet.   ► 3
3 (2)
Pflanzen sparrig verzweigt, weniger als 1 m hoch, mit blattartig verbreiterten, spitzig stechenden Kurztrieben; Blätter schuppenförmig an der Basis der Kurztriebe; Blüten meist einzeln, auf der Unterseite der Kurztriebe. 
Asparagaceae
Pflanzen ohne blattartig verbreiterte Kurztriebe.   ► 4
4 (3)
Pflanzen dicht verzweigte Sträucher, bis 3 m hoch, mit grünen Sprossachsen, weitgehend blattlos; Blüten monosymmetrisch, mit nach oben gerichteter Fahne.   ► 5
Pflanzen verschiedener Wuchsform, mit Nadelblättern, Schuppenblättern oder flächigen Blättern.   ► 6
5 (4)
Durch verdornte Sprossachsen und zu starren Dornen abgewandelten Blättern dicht dornig. 
Fabaceae
Dornenloser, langästiger Strauch. 
Fabaceae
6 (4)
Blätter nadel- oder schuppenförmig, oder durch seitlich umgerollten Blattrand nadelähnlich, weniger als 2 mm breit (bei Loiseleuria procumbens gelegentlich bis 3 mm breit).   ► 7
Blätter flächig, deutlich breiter als dick, mehr als 3 mm breit.   ► 21
7 (6)
Blätter schuppenförmig, mehr oder weniger der Sprossachse anliegend, bis 7 mm lang (gelegentlich zusätzlich nadelförmige Blätter vorhanden).   ► 8
Blätter nadelförmig, mindestens 10 mm lang.   ► 11
8 (7)
Pflanzen sommergrün; Schuppenblätter wechselständig; Blüten mit Blütenhülle, 5-zählig. 
Tamaricaceae
Pflanzen immergrün; Schuppenblätter gegenständig oder quirlständig; Blüten ohne Blütenhülle oder mit Blütenhülle, 4-zählig.   ► 9
9 (8)
Schuppenblätter am Grund mit zwei abwärts gerichteten Spitzchen; Blüten zwittrig, mit Blütenhülle. 
Ericaceae
Schuppenblätter ohne Spitzchen am Grund; Blüten eingeschlechtig, ohne Blütenhülle.   ► 10
10 (9)
Schuppenblätter bräunlich, gegenständig und bis zur Mitte scheidig miteinander verwachsen, weit auseinander stehend; Sprossachsen zwischen den Knoten grün, fein gefurcht; dicht verzweigter Rutenstrauch, bis 50 cm hoch; Samen je mit zwei roten, fleischigen Zapfenschuppen. 
Ephedraceae
Schuppenblätter grün, gegenständig oder quirlständig, frei, dicht aneinander stehend und die Sprossachsen bedeckend; Sträucher oder Bäume; Samen in Zapfen mit verholzenden oder lederartigen Zapfenschuppen. 
Cupressaceae
11 (7)
Nadeln sommergrün, im Herbst abfallend, mehr oder weniger weich.   ► 12
Nadeln immergrün, steif.   ► 14
12 (11)
Nadeln an stark gestauchten (knotenförmigen) Kurztrieben in Büscheln, teilweise einzeln an jungen Langtrieben. 
Pinaceae
Nadeln an fiederblattartigen Kurztrieben, im Herbst als Ganzes abfallend.   ► 13
13 (12)
Nadeln und Knospen gegenständig. 
Cupressaceae
Nadeln und Knospen wechselständig. 
Cupressaceae
14 (11)
Pflanzen als Zwergsträucher mit niederliegenden oder aufsteigenden Ästen, bis 30 cm hoch; Nadelblätter an der Spitze abgerundet, nicht stechend; Blüten mit Blütenhülle; Kapselfrucht.   ► 15
Pflanzen als Bäume oder Spaliersträucher mit spitzen, stechenden Nadeln; Blüten ohne Blütenhülle; Samen in Zapfen oder einzeln, nicht von Frucht eingefasst.   ► 16
15 (14)
Staubblätter 10 oder weniger. 
Ericaceae
Staubblätter viele. 
Cistaceae
16 (14)
Nadeln in Quirlen zu 3, starr, stechend, oberseits mit hellem Streifen; Samen in beerenartigen Zapfen. 
Cupressaceae
Nadeln einzeln oder in Büschel von 2 oder 5, oberseits nie mit hellem Streifen; Samen in holzigen oder ledrigen Zapfen oder einzeln, von Samenmantel (Arillus) umgeben.   ► 17
17 (16)
Nadeln in Büschel von 2 oder 5 in Kurztrieben. 
Pinaceae
Nadeln stets einzeln entlang der Langtriebe.   ► 18
18 (17)
Nadelbasis als grüne Leisten am Zweig herablaufend; Pflanzen 2-häusig; Samen von fleischigem rotem Samenmantel umgeben. 
Taxaceae
Nadeln nicht als grüne Leisten herablaufend; Pflanzen 1-häusig; Samen in holzigen Zapfen.   ► 19
19 (18)
Nadeln am Grund scheibenförmig verbreitert, nach dem Abfallen eine ovale Narbe hinterlassend; Zapfen an der Pflanze aufrecht. 
Pinaceae
Nadeln am Grund nicht verbreitert; Zapfen an der Pflanze hängend.   ► 20
20 (19)
Nadeln im Querschnitt vierkantig, ohne Stiel; Äste nach dem Abfallen der Nadeln raspelartig rauh. 
Pinaceae
Nadeln im Querschnitt flächig, kurz gestielt; Äste nach dem Abfallen der Nadeln mit quer zum Ast liegenden ovalen Narben, nicht rauh. 
Pinaceae
21 (6)
Blätter fächerförmig, einfach oder herzförmig gelappt, mit gabelig verzweigter Aderung. 
Ginkgoaceae
Blätter anders, mit netzartiger Aderung.   ► 22
22 (21)
Pflanzen epiphytisch, sparrig dichotom verzweigtes, immergründes Sträuchlein. 
Santalaceae
Pflanzen terrestrisch, im Boden wurzelnd.   ► 23
23 (22)
Pflanzen windend oder mit Rankend klimmend, nicht selbständig aufsteigend.   ► 24
Pflanzen selbständig aufsteigend bis aufrecht, oder niederligend als Spaliersträucher.   ► 31
24 (23)
Blätter ausnahmslos gefiedert oder gefingert.   ► 25
Blätter einfach, ungeteilt oder gelappt, gelegentlich zudem einige zusammengesetze Blätter.   ► 26
25 (24)
Blätter gegenständig, unpaarig gefiedert; Stiel, Rhachis und Fiederchenstiele rankend; Frucht zahlreiche Nüsschen mit fedrig behaartem Griffel. 
Ranunculaceae
Blätter wechselständig, gefingert.   ► 27
26 (24)
Teilblätter ganzrandig, deutlich gestielt; ohne Sprossranken. 
Lardizabalaceae
Teilblätter gezähnt; Stängel mit kurzen Sprossranken, teils mit Haftscheiben; Frucht blaue Beeren. 
Vitaceae
27 (25)
Blätter gegenständig; Blüten weiss, gelblich oder rötlich, monosymmetrisch, mit langer Röhre. 
Caprifoliaceae
Blätter wechselständig.   ► 28
28 (27)
Blüten monosymmetrisch, Blütenhülle röhrig verwachsen, U-förmig gekrümmt. 
Aristolochiaceae
Blüten radiärsymmetrisch, Blütenhülle zu einem grossen Teil getrenntblättrig oder fehlend.   ► 29
29 (28)
Pflanzen mit Ranken oder Haftorganen.   ► 30
Pflanzen windend, ohne haftende oder rankende Organe.   ► 31
30 (29)
Pflanzen mit Sprossranken; Blätter sommergrün; Blüten in lockeren Rispen. 
Vitaceae
Pflanzen mit kurzen Haftwurzeln; Blätter wintergrün, 3-5-lappig oder eiförmig; Blüten in einfachen kugeligen Dolden. 
Araliaceae
31 (29)
Blütenhüllblätter (Krone) violett; Staubbeutel zu einer Röhre zusammenneigend. 
Solanaceae
Blütenhüllblätter weiss oder gelblich; Staubblätter einzeln.   ► 32
32 (31)
Blütenhülle doppelt, Blüten bis 5 cm Durchmesser; Staubblätter viele; Knoten mit sehr kleinen Nebenblätter oder fehlend. 
Actinidiaceae
Blütenhülle einfach, Blüten klein; Staubblätter 8; Knoten mit Nebenblatthülle (Ochrea). 
Polygonaceae
33
Blätter zusammengesetzt, gefiedert oder gefingert.   ► 34
lätter einfach, gelappt bis geteilt, aber nie zusammengesetzt.   ► 50
34 (33)
Blätter wintergrün.   ► 35
Blätter sommergrün.   ► 36
35 (34)
Blätter mit 2-4 Fiederpaaren, Fiedern oberseits glänzend grün, mit 6 bis 9 Stacheln am Fiedernrand; seitliche Fiedern sitzend, Endfieder lang gestielt. 
Berberidaceae
Blätter 5-fiedrig gefingert, Fiedern ohne Stacheln (jedoch Sprossachsen und Blattstiele mit feinen bis groben, gebogenen Stacheln). 
Rosaceae
36 (34)
Blätter 5-9zählig gefingert. 
Sapindaceae
Blätter unpaarig gefiedert, selten paarig gefiedert, oder 3zählig.   ► 37
37 (36)
Blätter durchscheindend drüsig punktiert, mit intensivem Geruch. 
Rutaceae
Blätter ohne durchscheinende Drüsen.   ► 38
38 (37)
Blätter gegenständig, gelegentlich an Schösslingen bei einigen Knoten leicht verschoben (Fraxinus excelsior).   ► 39
Blätter wechselständig.   ► 43
39 (38)
Frucht beerenähnliche Steinfrucht; Blüten in doldigen oder kegelförmigen Rispen. 
Adoxaceae
Frucht nicht beerenähnlich, Kapsel, Nuss oder Bruchfrucht.   ► 40
40 (39)
Frucht eine zweisamige Bruchfrucht; Fiederblätter unregelmässig grob gezähnt; Blätter meist mit 3 bis 5 Fiedern, die mittlere Fieder vergrössert und oft 3-lappig. 
Sapindaceae
Frucht eine blasige Kapsel, Beere oder Nuss.   ► 41
41 (40)
Pflanzen als Strauch mit überhängenden, teils kletternden Ästen; Frucht eine Beere, bei Reife schwarz. 
Oleaceae
Pflanzen als Bäume; Frucht eine Kapsel oder Nuss.   ► 42
42 (41)
Blüten in Büschel, ohne Blütenhülle; Frucht als einsamige geflügelte Nuss. 
Oleaceae
Blüten in hängenden lockeren Rispen, mit doppelter Blütenhülle; Fruch eine blasige Kapsel. 
Staphyleaceae
43 (38)
Fiederblätter ganzrandig oder mehr oder weniger ganzrandig.   ► 44
Fiederblätter fein bis grob gezähnt.   ► 47
44 (43)
Pflanze als Strauch; Frucht als Beere. 
Oleaceae
Pflanze als niedriger bis hoher Baum; Frucht keine Beere.   ► 45
45 (44)
Öffnungsfrüchte: Hülse; Blüten monosymmetrisch, oberes Kronblatt als Fahne. 
Fabaceae
Schliessfrüchte: Nuss (Steinfrucht); Blüten radiärsymmetrisch, mit reduzierter Blütenhülle.   ► 46
46 (45)
Fiederblätter oval, unterseits in den Nervenwinkeln mit Haarbüscheln. 
Juglandaceae
Fiederblätter lanzettlich, zugespitzt, Fiederblattgrund oft asymmetrisch und mit einigen Drüsenzähnen. 
Simaroubaceae
47 (43)
Blätter an der Blattstielbasis mit Nebenblättern, diese mit dem Blattstiel verwachsen. 
Rosaceae
Blätter an der Blattstielbasis ohne Nebenblätter.   ► 48
48 (47)
Blüten in Büscheln; Schliessfrüchte: geflügelte einsamige Nüsse. 
Oleaceae
Blüten in lockeren Rispen; Früchte: Kapsel oder Steinfrucht.   ► 49
49 (48)
Fiederblätter regelmässig gezähnt, lanzettlich, am Grund nie eingeschnitten, unterseits blaugrün. 
Anacardiaceae
Fiederblätter unregelmässig gesägt (gekerbt), am Grund oft eingeschnitten gelappt; Früchte eine blasig aufgewölbte Kapsel. 
Sapindaceae
50 (33)
Blätter gegenständig oder quirlständig.   ► 51
Blätter wechselständig.   ► 69
51 (50)
Blätter wintergrün.   ► 52
Blätter sommergrün.   ► 55
52 (51)
Blätter fast sitzend, bis 25 mm lang. 
Buxaceae
Blätter sehr kurz (Euonymus japonicus) oder deutlich gestielt, meist über 30 mm lang.   ► 53
53 (52)
Blattrand ganzrandig; Blüten einzeln. 
Apocynaceae
Blattrand gezähnt.   ► 54
54 (53)
Blattrand fein gezähnt; Blätter nur sehr kurz gestielt; Blüten in Büschel, 5 bis 8. 
Caprifoliaceae
Blattrand grob gezähnt; Blätter deutlich gestielt; Blüten in Rispen. 
Garryaceae
55 (51)
Halbsträucher, nur an der Basis verholzt, oder Spaliersträucher; Blütenhülle doppelt, Krone auffällig.   ► 56
Sträucher mit aufgerichteten Ästen und Bäume; Blütenhülle verschieden.   ► 59
56 (55)
Krone verwachsen, monosymmetrisch.   ► 57
Krone frei, radiärsymmetrisch.   ► 58
57 (56)
Mehrere Blüten pro Tragblatt im Blütenstand. 
Lamiaceae
Jeweils nur 1 Blüte pro Tragblatt im Blütenstand. 
Verbenaceae
58 (56)
Kelchblätter 3, unterschiedlich gross. 
Cistaceae
Kelchblätter 5, alle gleich gross. 
Hypericaceae
59 (55)
Blätter handnervig, mit 3 bis 5 prominenten Blattadern sternförmig von der Blattspreitenbasis ausgehend.   ► 60
Blätter fiedernervig, mit nur einer prominenten Blattader von der Blattspreitenbasis ausgehend, zusätzlich weitere Adern entlang der zentralen Hauptader.   ► 62
60 (59)
Blätter handförmig 5-lappig; Spaltfrucht mit 2 einseitig geflügelten Nüssen. 
Sapindaceae
Blätter eiförmig oder schwach 3-lappig; Kapselfrucht.   ► 61
61 (60)
Hülsenähnliche Kapsel hängend. 
Bignoniaceae
Blätter mit herzförmigem Grund; ovale zugespitzte Kapsel. 
Paulowniaceae
62 (59)
Kronblätter bis (fast) zum Grund frei.   ► 63
Kronblätter zu einer schlanken Röhre verwachsen, oben mit freien Kronblattlappen.   ► 66
63 (62)
Blattrand gezähnt, wenn wellig und ganzrandig dann mit rot gefärbten, vierfächrigen Kapselfrüchten.   ► 64
Blattrand ganzrandig.   ► 65
64 (63)
Blattrand sehr fein gezähnt oder wellig und ganzrandig, rot gefärbte, 4- oder 5-fächrige Kapselfrüchte, Samen mit orange gefärbtem Arillus. 
Celastraceae
Blattrand deutlich gezähnt; trockene Kapselfrüchte mit Samen ohne Arillus. 
Hydrangeaceae
65 (63)
Blätter mit 6 bis 8, selten mehr, bogig verlaufenden Seitenadern; Blüten in doldigen Büschel oder Scheinrispe von 10 und mehr; Kronblätter weiss oder gelblichgrün. 
Cornaceae
Blätter regelmässig fiederadrig, mit deutlichen Anastomosen, leicht ledrig. 
Lythracceae
66 (62)
Blüten mit 2 Staubblättern, radiärsymmetrisch. 
Oleaceae
Blüten mit 4 bis 5 Staubblättern, radiär oder monosymmetrisch.   ► 67
67 (66)
Blüten sitzend in Paaren oder in Gruppen oder dichten Ähren bis zu 18 Blüten in Blattachseln der Sprosse; Griffel deutlich ausgebildet. 
Caprifoliaceae
Blüten klein, deutlich gestielt, in Schirmrispen oder walzenförmigen Rispen am Ende der Sprosse; Griffel undeutlich ausgebildet oder in der schlanken Kronröhre versteckt.   ► 68
68 (67)
Blüten in Schirmrispen, teilweise die Randblüten monosymmetrisch vergrössert, steril; Fruchknoten unterständig; Steinfrucht. 
Adoxaceae
Blüten in langen, vielblütigen Rispen, nie mit vergrösserten Randblüten; Fruchtknoten oberständig; Kapselfrucht. 
Scrophulariaceae
69 (50)
Blätter wintergrün.   ► 70
Blätter sommergrün.   ► 78
70 (69)
Aufrechte Sträucher oder Bäume, meist grösser als 150 cm.   ► 71
Zwergsträucher, teils nur mit wenigen basalen Verzweigungen, meist kleiner als 120 cm, oder niederliegende oder mit Haftwurzeln kletternde Triebe.   ► 75
71 (70)
Unterseite der Blätter und junge Sprossachsen dicht mit Schildhaaren bedeckt. 
Elaeagnaceae
Blätter und Sprossachsen ohne Schildhaare.   ► 72
72 (71)
Kronblätter frei. 
Lauraceae
Krone verwachsen.   ► 73
73 (72)
Blätter derb, steif, an jüngeren Trieben grob stachelig gezähnt; Blüten getrenntgeschlechtig. 
Aquifoliaceae
Blätter ledrig, nicht mit stacheligen Zähnen; Blüten zwittrig. 
74
Krone verwachsen; Staubblätter 5. 
Pittosporaceae
Krone frei; Staubblätter viele. 
Rosaceae
75 (70)
Blätter nichtblühender Triebe deutlich 3-lappig, ansonsten rautenförmig; Blüten in Dolde; blauschwarze Steinfrucht. 
Araliaceae
Blätter nicht gelappt und nicht rautenförmig.   ► 76
76 (75)
Blüten mit einfacher Blütenhülle, Kelch mit schlanker Röhre und spreizenden kronblattartigen Zipfeln. 
Thymelaeaceae
Blüten mit doppelter, in Kelch und Krone differenzierte Blütenhülle.   ► 77
77 (76)
Kronblätter verwachsen, Staubblätter 10 weniger. 
Ericaceae
Kronblätter frei, Staubblätter ca. 20. 
Rosaceae
78 (69)
Blattrand entlang der einfachen, nicht gelappten Blättern ganzrandig.   ► 79
Blattrand gezähnt oder Blätter gelappt.   ► 85
79 (78)
Unterseite der Blätter mit Schildhaaren; Sprossachsen oft zu Dornen abgewandelt. 
Elaeagnaceae
Pflanze ohne Schildhaare.   ► 80
80 (79)
Blüten in aufrechten Kätzchen, getrenntgeschlechtig; Kapselfrüchte mit behaarten Samen. 
Salicaceae
Blüten in Büscheln, Rispen oder Ähren, zwittrig; Früchte: Apfelfrucht, Steinfrucht oder Beere.   ► 81
81 (80)
Blütenhülle einfach; Kelch verwachsen, mit abstehenden kronblattähnlichen Zipfeln. Zur Zeit des Laubaustrieb bereits mit beerenartigen Früchten. 
Thymelaeaceae
Blütenhülle doppelt, mit Kelch und Krone.   ► 82
82 (81)
Blüten klein, unauffällig, Kronblätter weiss und kleiner als der Kelch oder gelblichgrün.   ► 83
Blüten grösser, mit auffällig entwickelter, weiss und deutlich grösser als der Kelch, oder violett gefärbter Krone.   ► 84
83 (82)
Blätter ohne Nebenblätter; Blüten lang gestielt, zu 15 bis 30 in ausladender Rispe an den Astenden; Krone gelblichgrün oder rötlich. 
Anacardiaceae
Blüten in wenigblütigen Büscheln in den Blattachseln; Krone weiss, kleiner als der Kelch, die Staubblätter umschliessend. 
Rhamnaceae
84 (82)
Früchte: Steinfrucht, Apfelfrucht, Sammelnuss. 
Rosaceae
Früchte: Beere. 
Solanaceae
85 (78)
Blattspreite handnervig, mit 3 bis 5 prominenten Blattadern sternförmig von der Blattspreitenbasis ausgehend, Blattspreite breit elliptisch oder einförmig, oft ahornblattartig gelappt.   ► 86
Blattspreite fiedernervig, einfach oder mehrfach fiederig gelappt; Blattspreite mindestens doppelt so lang wie breit.   ► 92
86 (85)
Blattspreite einfach, ohne eingeschnittene Abschnitte.   ► 87
Blattspreite ahornartig gelappt.   ► 88
87 (86)
Blattspreite lanzettlich, am Grund verschmälert. 
Cannabaceae
Blattspreite breit eiförmig, mit aufgesetzter Spitze, nicht ahornblattartig gelappt; rispenartiger Blütenstand mit verwachsenem Hochblatt. 
Malvaceae
88 (86)
Sträucher bis 2 m Höhe; Äste aufrecht, teilweise mit Dornen; Blüten radiärsymmetrisch, 5-zählig, mit doppelter Blütenhülle. 
Grossulariaceae
Bäume mit Stamm oder wenn Sträucher dann mit breit ausladenden Ästen und grossen Blättern (Blattspreite 10 cm und länger).   ► 89
89 (88)
Sparrig verzweigter Strauch mit dicken Ästen; mit Milchsaft (Achtung: phototoxische Reaktion auf der Haut); Früche in birnenförmigem fleischigem Fruchtstand. 
Moraceae
Baum; Äste nicht auffallend dick.   ► 90
90 (89)
Alle Blätter 3-7-lappig, mit groben, spitz auslaufenden Zähnen; Blüten in kugeligen hängenden verholzenden Blütenständen. 
Platanaceae
Zusätzlich zu gelappten Blättern an den Langtrieben auch noch einfache, eiförmige oder im Umriss runde Blätter.   ► 91
91 (90)
Blätter kahl oder rauhhaarig; Fruchtverband fleischig, mit Steinfrüchten. 
Moraceae
Blätter unterseits dicht weissfilzig; Kapselfrüchte mit behaarten Samen. 
Salicaceae
92 (85)
Blattspreite fiederlappig, mit 2 bis 8 zur Seite orientierten Abschnitte.   ► 93
Blattspreite einfach.   ► 94
93 (92)
Grosse Bäume, ohne Dornen; Blütenhülle reduziert; Blattspreite fiederlappig, mit etwa 4 bis 8 zur Seite orientierten, spitzen oder buchtig-stumpfen, zu einem bis zwei Drittel eingeschnittenen Abschnitten; Nussfrüchte teilweise umschlossen von einem Achsenbecher. 
Fagaceae
Strauch oder kleiner Baum mit Kurztriebdornen; Blütenhülle doppelt, Kronblätter weiss; Apfelfrüchte. 
Rosaceae
94 (92)
Strauch mit Dornen an der Stelle der Blätter der Langtriebe, Blätter in Büscheln an Kurztrieben; Blattrand stachelig gezähnt; Blüten 3-zählig. 
Berberidaceae
Baum, Strauch oder Spalierstrauch ohne Dornen oder mit Sprossdornen; Blätter an Langtrieben; Blüten 4- oder 5- oder höher-zählig.   ► 95
95 (94)
Pflanzen als Baum, mit Milchsaft (Achtung: phototoxische Reaktion auf der Haut); Fruchtverband fleischig, mit Steinfrüchten. 
Moraceae
Pflanzen unterschiedlich, ohne Milchsaft ; Früchte verschieden.   ► 96
96 (95)
Blütenhülle reduziert, Blüten eingeschlechtig, zumindest die männlichen Blüten in Kätzchen.   ► 97
Blütenhülle einfach oder doppelt, Blüten zwittrig.   ► 99
97 (96)
Blüten in aufrechten Kätzchen; Pflanzen zweihäusig; Kapselfrüchte mit behaarten Samen. 
Salicaceae
Blüten meist in hängenden Kätzchen; Pflanzen einhäusig; Nussfrüchte, teils durch Fruchbecher eingefasst, teils geflügelt.   ► 98
98 (97)
Nussfrüchte geflügelt oder einzeln und von Blatthülle eingefasst. 
Betulaceae
Nussfrüchte einzeln oder zu wenigen in Achsenbecher teilweise oder gänzlich umschlossen. 
Fagaceae
99 (96)
Blätter meist mit asymmetrischer Basis der Blattspreite; Blütenhülle einfach; Früchte geflügelte Nussfrüchte. 
Ulmaceae
Blätter mit mehr oder weniger symmetrischer Basis der Blattspreite; Blütenhülle doppelt; Früchte verschiedener Formen.   ► 100
100 (99)
Staubblätter 5, vor den Kronblättern stehend; Steinfrüchte mit 2 bis 4 Kernen/Samen. 
Rhamnaceae
Staubblätter viele; Früchte vielfältig, teils von Blütenachsenbecher umschlossen (Apfelfrucht), Nüsse oder Steinfrüchte mit 1 Kern/Samen. 
Rosaceae