Manuskript:Rosa

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(Gattung)

Rosa (Rose)
By: Christophe Bornand
Info Flora, Flora Helvetica
Geographic Scope: Schweiz — Source: Flora Helvetica — Collaboration limited to: Team Flora Helvetica — Status: 26.02.2019
1
Griffel zu einer keulenartigen Säule vereinigt, die weit aus der Blüte oder Frucht (Hagebutte) herausragt   ► 2
Griffel frei, ein kugeliges oder halbkugeliges Narbenbüschel bildend   ► 4
2 (1)
Blütenstände in reichblütigen Rispen, Blüten 2–3 cm im Durchmesser, Nebenblätter fransig zerschlitzt 
Rosa multiflora Thunb. – Vielblütige Rose
P.li; –2 m —
Gebüsche, Waldränder, Hecken
; Stammt aus Ostasien; Neophyt
RosaMult Fr 1.tif
Blütenstände wenigblütig, Blüten 3–5 cm im Durchmesser, Nebenblätter ganzrandig   ► 3
3 (2)
Griffelsäule mindestens so lang wie die Staubblätter, an der Basis nicht kegelig. Zweige dünn, Stacheln schwach gekrümmt. Blatt 5- bis 7-zählig, (fast) kahl 
Rosa arvensis Huds. – Feld-Rose
Ph.li; –1 m — kollin–montan;
lichte, kalkreiche Wälder, Waldränder, Hecken
; Carpinion betuli, Tilion platyphylli; Europäisch
RosaArve Fr 1.tif
Griffelsäule deutlich kürzer als die Staubblätter, an der Basis kegelförmig («Vulkan»). Strauch mit bogig überhängenden Zweigen, Stacheln kräftig, sichelig gebogen 
Rosa stylosa Desv. – Griffel-Rose
Ph.li; 2–3 m — kollin–montan;
trockenwarme, lichte Laubwälder, Gebüsche, Hecken; trockenwarme Waldränder, Gebüsche
; Carpinion betuli, Pruno-Rubion; Westeuropäisch
RosaStyl Fr 1.tif
4 (1)
Alle Kelchblätter ganzrandig, selten einzelne mit fädigen Seitenfiederchen   ► 5
Ein Teil der Kelchblätter ist fiederteilig   ► 9
5 (4)
Blattunterseite und Blattstiel dicht kurzhaarig   ► 6
Blattunterseite und Blattstiel kahl   ► 7
6 (5)
Junge Äste und Stacheln kahl. Blütenstiele kahl, ohne Drüsen. Zweige auffallend rotbraun (Name!), Stacheln kräftig, stark gekrümmt, unter den Blättern gepaart. Blüten meist einzeln, dunkelrosa 
Rosa majalis Herrm. – Zimt-Rose
Ph; 100–150 (–200) cm — kollin–montan (–subalpin);
pionierhafte, steinige Gebüsche, Auenwälder
; Alnion incanae, Berberidion; Eurosibirisch
RosaMaja Fr 1.tif
Junge Äste und Stacheln dicht filzhaarig. Blütenstiele stieldrüsig. Zweige dick, grünlich braun, kräftig. Blätter gross, 7- bis 9-zählig, glänzend dunkelgrün 
Rosa rugosa Thunb. – Kartoffel-Rose
Ph; –2.5 m — kollin–montan;
Gebüsche, Hecken
; Stammt aus Ostasien; Neophyt
7 (5)
Kleinstrauch (10–80 cm hoch) durch Ausläufer Kolonien bildend. Zweige dicht mit Nadelstacheln besetzt. Blatt 7- bis 11-zählig, mattgrün. Teilblätter kaum länger als breit. Blüten weiss. Hagebutten fast schwarz (nur bei dieser Art so!) 
Rosa spinosissima L. – Reichstachelige Rose
Ph-Cp; 10–80 cm — kollin–subalpin;
trockenwarme, steinige Krautsäume, Felsrasen
; Geranion sanguinei; Eurasiatisch
RosaSpin Fr 1.tif
Höher wüchsiger Strauch. Stacheln fehlend, einzeln oder paarweise (aber nicht dicht mit Nadelstacheln besetzt). Hagebutten rot   ► 8
8 (7)
Blütenzweige ohne Stacheln, Blätter grün. Ältere Zweige an der Basis mit sichelig gekrümmten Stacheln. Blätter 7- bis 9-zählig, dunkelgrün. Hagebutten länglich flaschenförmig 
Rosa pendulina L. – Alpen-Hagrose
Ph; 0.5–2 m — montan–subalpin (–alpin);
lichte Bergwälder, Hochstaudenfluren, Gebüsche
; Alnenion viridis, Ericion; Mittel- und südeuropäisch
RosaPend Fr 1.tif
Blütenzweige mit Stacheln, Blätter bläulich bis rötlich graugrün, mit roten Nerven. Zweige blau bereift, Stacheln klein, gerade bis schwach gekrümmt. Teilblättchen schmal. Blütenstiele kahl. Hagebutten kugelig 
Rosa glauca Pourr. – Bereifte Rose
Ph; 1–3 m — (kollin–) montan–subalpin;
trockene Gebüsche, Steinhaufen
; Berberidion; Mittel- und südeuropäisch
RosaGlau Fr 1.tif
9 (4)
Blätter (3-) 5- (7-)zählig, derb, starr (oft fast lederig), unterseits auffällig rau (durch Drüsenborsten), mit hervortretendem Nervennetz, oberseits völlig kahl und ± glänzend. Zweige oft verschiedenstachelig. Pflanze durch unterirdische Ausläufer oft dichte Herde bildend   ► 10
Die meisten Blätter 7-zählig, weich, kahl oder behaart, unterseits nicht auffällig rau   ► 11
10 (9)
Die meisten Blätter sind (3-) 5-zählig. Strauch gedrungen, 0,3–1 m hoch, mit kurzen Zweigen. Stacheln auffallend vielgestaltig: zwischen den sicheligen Stacheln auch viele feine Nadelstacheln 
Rosa gallica L. – Essig-Rose
Ph; 0.2–1 m — kollin–montan;
trockenwarme Krautsäume, Gebüsche
; Geranion sanguinei; Südeuropäisch
RosaGall Fr 1.tif
Blätter (5-) 7-zählig. Blattstiel und Blattnerven durch Drüsenborsten rau. Aufrechter Strauch mit 1–2,5 m hohen, bogig überhängenden Zweigen (wie R. canina). Stacheln schmal, gerade bis schwach sichelig, daneben zuweilen mit Nadelstacheln 
Rosa jundzillii Besser – Raublättrige Rose
Ph; 0.3–1.5 m — kollin–montan;
trockenwarme Gebüsche, Steinhaufen
; Berberidion, Quercion pubescenti-petraeae; Europäisch;
Vielgestaltige Zwischenform zwischen <R. gallica</i> und R. canina mit Merkmalen von beiden Arten (auch wenn vermutlich nicht Primärhybride zwischen diesen Arten)
RosaJund Fr 1.tif
11 (9)
Teilblättchen beidseitig auf den Flächen völlig kahl, entlang der Hauptnerven kahl oder mit Stieldrüsen 
Rosa canina aggr.
a
Blüten- und Fruchtstiele ohne Drüsen, Stacheln meist hakig (mehrere Zweige untersuchen!)   ► b
Rosa Stachel hakig.tif
Blüten- und Fruchtstiele mit Stieldrüsen, Stacheln gerade bis sichelig   ► d
Rosa Stachel schwachsichelig.tif
b
Kelchblätter nach Blüte sofort zurückgeschlagen und früh, schon während Fruchtreife abfallend. Hagebutte vielgestaltig, Griffelkanal 0,5–0,8 mm breit. Strauch mit verlängerten, bogig überhängenden Zweigen, Stacheln im älteren Teil der Blühtriebe deutlich hakig 
Rosa canina L. – Hunds-Rose
Ph; 0.3–2 m — kollin–montan (–subalpin);
Waldränder, Hecken
; Pruno-Rubion; Eurasiatisch
RosaCani Fr 1.tif
Kelchblätter erst nach der Fruchtreife abfallend. Griffelkanal mindestens (0,8–)1 mm breit   ► c
c
Kelchblätter während und nach der Fruchtreife alle nach vorne gerichtet. Hagebutte kugelig (selten leicht oval), Griffelkanal 1,5–3 mm breit. Strauch mit gedrungenem Wuchs und ohne verlängerte, überhängende Zweige, Stacheln im älteren Teil der Blühtriebe deutlich hakig 
Rosa dumalis Bechst. – Gewöhnliche Vogesen-Rose
Ph; montan–subalpin;
trockene Waldränder, Hecken, Steinhaufen
; Berberidion
RosaDuma Fru.tif
Kelchblätter flatterig: einzelne nach vorne, andere abstehend oder nach hinten gerichtet, kurz nach der Fruchtreife abfallend. Griffelkanal zumindest bei einigen Früchten 1–1,5 mm breit. Strauch in allen Merkmalen zwischen R. canina und R. dumalis stehend 
Rosa subcanina (Christ) R. Keller – Langstielige Vogesen-Rose
Ph; kollin–montan;
Waldränder, Hecken
; Pruno-Rubion, Berberidion;
häufig und weit verbreitet
RosaSbca Fr 1.tif
d
Kelchblätter nach der Blüte abstehend bis zurückgeschlagen, früh abfallend. Griffelkanal eng: 0,5–1,5 mm im Durchmesser. Strauch mit verlängerten, oft rötlichen Zweigen, Stacheln schmal, leicht sichelig, aber nie hakig. Teilblättchen sehr verschiedenförmig, beiderseits kahl, oft blau bereift, Blattstiele unbehaart, aber mit zahlreichen, sitzenden Drüsen 
Rosa chavinii Rapin – Chavins Rose
Ph; 0.5–3 m — kollin–montan;
Schutthalden, Pioniergehölze, Gebüsche
; Stipion calamagrostis, Berberidion; Westalpin
RosaChav Fr 1.tif
Kelchblätter nach der Blüte nach vorne gerichtet, bleibend. Griffelkanal mittelbreit: 1,5–2,5 mm im Durchmesser. Blatt beiderseits kahl, unterseits oft mit schwarzroten Drüsen. Strauch mit verlängerten Zweigen, Stacheln schmal, leicht sichelig. Blätter oft blaugrün bereift, Teilblättchen fast rundlich, im Umriss stumpf 
Rosa montana Chaix – Berg-Rose
Ph; 1–3 m — kollin–subalpin (–alpin);
trockenwarme, steinige Gebüsche, Geröllfluren
; Berberidion, Stipion calamagrostis; Mittel- und südeuropäisch
RosaMont Fr 1.tif
Teilblättchen unterseits mit einfachen Haaren (zumindest auf den Seitennerven). Neben den Haaren zusätzlich oft mit Drüsen bzw. mit Drüsenhaaren   ► 12
12 (11)
Blätter klebrig-drüsig, zerrieben fruchtig riechend (mit Apfel- oder Weinduft). Drüsen bedecken unterseits neben den Nerven auch die Blattfläche. Stacheln kräftig, sichelförmig. Blütenstiele kahl oder mit Stieldrüsen 
Rosa rubiginosa aggr.
a
Teilblättchen an der Basis verschmälert, oft fast keilig. Fruchtstiele ohne Stieldrüsen, selten schwach drüsig   ► b
Teilblättchen an der Basis breit abgerundet bis schwach herzförmig. Fruchtstiele dicht drüsig   ► d
b
Kelch nach der Blüte schräg nach vorne gerichtet, Griffelkanal 1,2–2 mm breit. Wuchs kurzästig, Ausläufer bildend, Stacheln sichelig bis hakig, oft paarig am Blattansatz. Blattstiel dicht drüsig, Teilblättchen graugrün, im Alter zunehmend glänzend 
Rosa elliptica Tausch – Duft-Rose
Ph-Cp; 0.5–3 m — kollin–montan (–subalpin);
trockene Gebüsche, Hecken, Steinhaufen
; Berberidion; Europäisch
RosaElli Fr 1.tif
Kelch nach der Blüte abstehend oder zurückgeschlagen. Griffelkanal 0,5–1,2 mm breit   ► c
c
Kelch nach der Blüte teils abstehend, teils zurückgeschlagen («flatterig»). Griffelkanal 0,8–1,2 mm breit. Stacheln sichelig bis hakig. Blattstiel drüsig. Teilblättchen schmal, grau- bis dunkelgrün, klebrig drüsig 
Rosa inodora Fr. – Duftlose Rose
trockene Waldränder, Halbtrockenrasen
Kelch nach der Blüte zurückgeschlagen. Griffelkanal 0,5–0,8 mm breit. Strauch mit auffallenden, bogig verlängerten Rutenzweigen, Stacheln sichelig bis hakig. Blattstiel dicht drüsig, Teilblättchen schmal, grau- bis dunkelgrün, dicht drüsig 
Rosa agrestis Savi – Acker-Rose
Ph; 0.5–3 m — kollin–montan;
trockenwarme Gebüsche, Waldränder
; Berberidion; Europäisch
RosaAgre Fr 1.tif
d
Kelch nach der Blüte schräg nach vorne gerichtet. Griffelkanal 1–2 mm breit. Strauch kurzästig, Bestachelung ungleichartig, mit kräftigen, hakigen und sicheligen bis fast geraden Stacheln. Teilblättchen klein, rundlich, hellgrün 
Rosa rubiginosa L. – Wein-Rose
Ph; 0.5–3 m — kollin–montan (–subalpin);
trockene Gebüsche, Trockenrasen
; Berberidion; Eurasiatisch
RosaRubi Fr 1.tif
Kelch nach der Blüte abstehend oder zurückgeschlagen. Griffelkanal 0,5–1,2 mm breit   ► e
e
Kelch nach der Blüte teils abstehend, teils zurückgeschlagen (flatterig). Griffelkanal 0,8–1,2 mm breit 
Rosa gremlii (Christ) Gremli – Gremlis Rose
trockene Gebüsche, Trockenrasen
;
In den Merkmalen zwischen den beiden Arten R. rubiginosa und R. micrantha stehend
Kelch nach der Blüte zurückgeschlagen. Griffelkanal 0,6–0,8 mm breit. Strauch langästig, Bestachelung gleichartig, kräftig hakig. Teilblättchen klein, eiförmig, dunkelgrün 
Rosa micrantha Sm. – Kleinblütige Rose
Ph; 0.5–3 m — kollin–montan;
trockenwarme Gebüsche, Föhrenwälder
; Berberidion, Erico-Pinion sylvestris; Europäisch-mediterran
RosaMicr Fr 1.tif
Blätter nicht dicht klebrig-drüsig, duftlos oder mit Harzduft   ► 13
13 (12)
Blätter beidseitig dicht behaart, Stacheln gerade oder schwach sichelig, aber nie hakig gekrümmt. Teilblättchen doppelt drüsig gezähnt. Blütenstiele, Achsenbecher und Hagebutten mit zahlreichen Stieldrüsen 
Rosa tomentosa aggr.
a
Stacheln überall am Blütenzweig vollständig gerade, Kelch zur Fruchtreife nach vorne gerichtet, Griffelkanal über 2 mm breit   ► b
Rosa Stachel gerade.tif
Stacheln leicht gekrümmt, Kelch zur Fruchtreife abstehend oder zurückgeschlagen, Griffelkanal 1–1,5 mm breit   ► c
b
Teilblättchen blaugrün, oberseits oft verkahlend, typischerweise 2x so lang wie breit, Endblättchen meist deutlich über 3 cm lang. Wuchs gedrungen, kurzästig, bildet durch Ausläufer Herden. Stacheln kräftig, fast gerade 
Rosa villosa L. – Apfel-Rose
Ph; 1–2 m — montan–subalpin;
trockene, steinige Gebüsche, Schutthalden
; Berberidion, Stipion calamagrostis; Mittel- und südeuropäisch
RosaVill Fr 1.tif
Teilblättchen beidseitig samtig graugrün, 1–1,5x so lang wie breit, Endblättchen nur bis 2 cm lang. Wuchs gedrungen, kurzästig. Stacheln schlank, gerade 
Rosa mollis Sm. – Weiche Rose
Ph; 1–2 m — montan–subalpin;
trockene, steinige Gebüsche
; Berberidion; West- und nordeuropäisch;
Ob in der Schweiz?
c
Kelchblätter nach der Blüte zurückgeschlagen, früh abfallend. Fruchtstiel länger als die Hagebutte. Strauch mit bogig überhängenden Zweigen, Stacheln kräftig, schwach sichelig. Blätter auffallend graugrün, weich, Teilblättchen schmal 
Rosa tomentosa Sm. – Filzige Rose
Ph; 1–2 m — kollin–montan;
trockenwarme Gebüsche, lichte Laubwälder
; Berberidion, Quercion pubescenti-petraeae; Europäisch
Kelchblätter nach der Blüte abstehend, lange haftend. Fruchtstiel länger oder kürzer als die Hagebutte   ► d
d
Fruchtstiel länger als die Hagebutte. Griffelkanal 0,8–1,5 mm. In den Merkmalen zwischen R. tomentosa und R. sherardii stehend 
Rosa pseudoscabriuscula (R. Keller) A. W. Hill – Kratz-Rose
trockenwarme Waldränder, Gebüsche
RosaPseu Fr 1.tif
Fruchtstiel höchstens so lang wie die Hagebutte. Griffelkanal 2–3 mm. Strauch kurzästig, Ausläufer bildend. Stacheln kräftig, schwach sichelig. Blätter graugrün, beiderseits dichthaarig. Blütenstiel kurz, wie die Früchte mit Stieldrüsen 
Rosa sherardii Davies – Sherards Rose
Ph; 1–2 m — kollin–montan;
trockenwarme Waldränder, Gebüsche
; Berberidion; Europäisch
RosaSher Fr 1.tif
Blätter oberseits höchstens locker anliegend behaart bis kahl, unterseits locker bis dicht filzig behaart (ältere Blätter: zumindest Nerven deutlich behaart). Stacheln gerade, sichelig oder hakig 
Rosa corymbifera aggr.
a
Teilblättchen auf der Oberseite mit reichlich kleinen Punktdrüsen (Lupe!, Blättchen junger Triebe untersuchen!), daneben kahl oder anliegend behaart. Stacheln verschiedenartig, nadelförmig bis sichelig, oft paarig oder quirlig gehäuft. Blattrand mehrfach drüsig gezähnt. Strauch gedrungen bis locker (1–2 m hoch) 
Rosa rhaetica Gremli – Rätische Rose
Ph;
trockene, felsige Gebüsche, Hecken
; Berberidion
RosaRhae Fr 1.tif
Teilblättchen oberseits ohne Punktdrüsen. Stacheln meist gleichartig und nicht quirlig gehäuft (vgl. aber R. uriensis  ► b
b
Blüten- und Fruchtstiele mit Stieldrüsen, die meist vom Stiel auf die Hagebutte übergehen. Stacheln meist gerade bis sichelig   ► c
Rosa Stachel schwachsichelig.tif
Blüten- und Fruchtstiele ohne Drüsen. Stacheln kräftig, hakig (mehrere Zweige untersuchen!)   ► e
Rosa Stachel hakig.tif
c
Stacheln dreieckig-hakig, etwas plump wirkend. Griffelpolster spitz kegelförmig   ►► 3
Rosa stylosa Desv. – Griffel-Rose
RosaStyl Fr 1.tif
Stacheln gerade oder leicht sichelig gebogen, oft durchsetzt mit Nadelstacheln oder Stachelborsten   ► d
d
Kelchblätter nach der Blüte abstehend bis zurückgeschlagen, früh abfallend. Griffelkanal eng: 0,8–1,2 mm im Durchmesser. Strauch eher gedrungen (ca. 1–1,5 m hoch), Schösslinge gerade, gleichstachelig. Blätter unterseits (v.a. Nerven und randnahe Teile) mit Drüsen. Blattrand 2-fach drüsig gezähnt. Hagebutte ± kugelig 
Rosa abietina Christ – Tannen-Rose
Ph; 0.3–2 m — kollin–montan (–subalpin);
lichte Wälder, Gebüsche
; Berberidion; Alpin
RosaAbie Fr 1.tif
Kelchblätter nach der Blüte nach vorne gerichtet, bleibend. Griffelkanal mittelbreit: 1,5–3 mm im Durchmesser. Hagebutten und ihre Stiele neben den Stieldrüsen auch mit vielen Nadelstacheln und Stachelborsten. Strauch gedrungen (0,5–1,5 m hoch), Zweige oft bereift. Stacheln sichelig, oft fast quirlig gehäuft. Teilblättchen oberseits locker anliegend, unterseits flaumig behaart. Blattrand 2-fach drüsig gesägt. Hagebutte elliptisch oder kugelig 
Rosa uriensis (Christ) Puget – Uri-Rose
Ph;
trockene, steinige Gebüsche
; Berberidion;
Zentralalpen
e
Kelchblätter nach der Blüte nach vorne gerichtet, bleibend. Griffelkanal mittelbreit: 1,5–2,5 mm im Durchmesser. Teilblättchen fast ohne Drüsen, gross, beiderseits behaart und dadurch blaugrün schimmernd. Blattrand nur einfach gesägt, Blattzähne ohne Drüsen. Blattstiel wollig behaart, ohne Drüsen. Strauch bis 1,5 m, gedrungen, mit kurzen, oft blau bereiften Ästen 
Rosa caesia Sm. – Lederblättrige Rose
(= R. coriifolia)
0.3–2 m — montan–subalpin;
mässig trockene Waldränder, Gebüsche
; Europäisch
RosaCaes Fr 1.tif
Kelchblätter nach der Blüte abstehend bis zurückgeschlagen, früh abfallend. Griffelkanal eng: 0,5–1,5 mm im Durchmesser   ► f
f
Teilblättchen unterseits zumindest entlang der Nerven und am Blattrand mit roten Drüsen (Lupe! Blätter der Jungtriebe untersuchen). Blattrand mehrfach drüsig gezähnt. Kelchblätter nach der Blüte zurückgeschlagen, früh abfallend. Griffelkanal 0,5–0,8 mm. Aufrechter Strauch (1–2,5 m hoch) mit langen, bogigen Ästen (wie R. canina
Rosa tomentella Léman – Stumpfblättrige Rose
(= R. obtusifolia)
Ph; kollin–subalpin;
trockene, steinige Gebüsche, Hecken
; Berberidion; Europäisch
RosaTomentella Fr 1.tif
Teilblättchen unterseits ohne Drüsen (ausgenommen vereinzelte «verlorene» Drüsen auf dem Hauptnerv)   ► g
g
Kelchblätter nach der Blüte teilweise schräg nach vorne, teilweise nach hinten gerichtet (flatterig). Griffelkanal 0,8–1,5 mm breit. Teilblättchen grün bis blaugrün, oberseits meist kahl. Fruchtstiele meist kürzer als ihre Tragblätter. Strauch lang aufrecht oder gedrungen (1–2 m hoch) 
Rosa subcollina (Christ) R. Keller – Hügel-Rose
Ph;
Waldränder, Hecken, Gebüsche
; Berberidion, Pruno-Rubion;
Zwischenform zwischen R. corymbifera und R. caesia. Verbreitung zuwenig bekannt
RosaSbco Fr 1.tif
Kelchblätter nach der Blüte zurückgeschlagen, früh abfallend. Griffelkanal 0,5–0,8 mm breit. Teilblättchen grün, oberseits meist kahl. Blattstiel und Blattrhachis flaumhaarig. Fruchtstiele meist länger als ihre Tragblätter. Aufrechter Strauch (1–3 m hoch) mit bogig überhängenden Ästen (wie bei R. canina), Stacheln kräftig, hakig 
Rosa corymbifera Borkh. – Busch-Rose
(= R. dumetorum)
Ph; 0.3–2 m — kollin–montan (–subalpin);
mässig trockene Waldränder, Gebüsche
; Pruno-Rubion, Berberidion; Europäisch
RosaCory Fr 1.tif