Manuskript:Iris

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(Gattung)

Iris (Schwertlilie)
By: Helder Santiago
Info Flora, Flora Helvetica
Geographic Scope: Schweiz — Source: Flora Helvetica — Collaboration limited to: Team Flora Helvetica
1
Perigonblätter grün, mit schwarzbrauner Spitze. Kapsel hängend. Blätter 4-kantig, deutlich länger als der Stängel. Rhizom fingerförmig 
Iris tuberosa L. – Knollige Schwertlilie
H; 20–30 cm — kollin;
Gartenränder, Brachplätze
; Méditerranéen
Perigonblätter anders. Kapsel aufrecht. Blätter und Rhizom anders 
2
Äussere Perigonblätter innen bärtig   ► 3
Äussere Perigonblätter innen nicht bärtig   ► 6
3 (2)
Stängel 1- bis 2-blütig. Blüten 6–7 cm gross. Perigonblätter gelb oder violett oder beide Farben gemeinsam, selten weiss 
Iris lutescens Lam. – Gelbliche Schwertlilie
H; 25–30 cm — kollin;
mediterrane Trockenrasen, Pionierfluren, Felsen
; Thero-Brachypodietalia; Stammt aus Südosteuropa; Neophyt
Stängel mehrblütig   ► 4
4 (3)
Stängel mit 3–5 Blüten. Blüten 9–15 cm gross. Äussere Perigonblätter nur am Grund mit dunklen Adern 
Iris ×germanica L. – Deutsche Schwertlilie
H; 30–80 cm — kollin;
trockenwarme Gartenränder, Felsrasen, Mauern
; Xerobromion, Centrantho-Parietarion; Herkunft unbekannt; Archäophyt
Blüten < 9 cm   ► 5
5 (4)
Pflanze 20–45 cm gross, nur in der oberen Hälfte verzweigt. Innere Perigonblätter reingelb, ohne Streifen. Stängel 3- bis 6-blütig, diese 5–7 cm gross 
Iris variegata L. – Gescheckte Schwertlilie
H; 10–40 cm — kollin–montan;
trockenwarme Gartenränder, Krautsäume
; Geranion sanguinei; Stammt aus Südosteuropa; Neophyt
Pflanze 15–30 cm gross, nur am Grund oder in der unteren Hälfte verzweigt. Blüten dunkelrosa bis blauviolett. Stängel 1- bis 5-blütig, diese 6–7 cm gross 
Iris aphylla L. – Blattlose Schwertlilie
H; 15–30 cm — kollin;
Gartenränder, Brachplätze
; Europe de l'Est; Neophyt
6 (2)
Blätter schwertförmig, 1–3 cm breit   ► 7
Blätter lineal, höchstens 1 cm breit   ► 8
7 (6)
Blüten gelb. Stängel 1- bis 3-blütig, diese 7–10 cm gross 
Iris pseudacorus L. – Gelbe Schwertlilie
H; 50–100 cm — kollin (–montan);
nährstoffreiche Ufer, Röhrichte, Gräben
; Phalaridion, Glycero-Sparganion, Salicion albae; Eurosibirisch
Äussere Perigonblätter blau bis rötlich. Stängel 1- bis 5-blütig, diese 5–7 cm gross. Pflanze zerrieben unangenehm stinkend. Samen scharlachrot 
Iris foetidissima L. – Übelriechende Schwertlilie
H; 30–90 cm — kollin;
lichte Pionierwälder, Gebüsche
; Salicion albae; Stammt aus Südwesteuropa; Neophyt
8 (6)
Stängel dünn, rund, einblütig. Blätter höchstens so lang wie der Stängel. Blüten 6–7 cm gross 
Iris sibirica L. – Sibirische Schwertlilie
G-H; 50–80 cm — kollin (–montan);
wechselfeuchte Magerrasen, Streuwiesen
; Molinion; Eurosibirisch;
Zahlreiche Kultivare mit dem Namen I. sibirica werden in Gärten gepflanzt und können verwildern. Sie sind kräftiger als die Wildform und haben eine intensivere, variablere Blütenfarbe
Stängel kantig, 1- bis 2-blütig. Blätter viel länger als der Stängel. Blüten angenehm duftend, 7–8 cm gross 
Iris graminea L. – Grasblättrige Schwertlilie
H; 15–25 cm — montan;
trockenwarme, kalkreiche Krautsäume, Gebüsche
; Geranion sanguinei; Südeuropäisch