Manuskript:Heracleum

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(Gattung)

Heracleum (Bärenklau)
Von: Adrian Möhl
Info Flora, Flora Helvetica
Geographischer Geltungsbereich: Schweiz — Quelle: Flora Helvetica — Mitarbeit begrenzt auf: Team Flora Helvetica — Stand: 14.12.2018
1
Pflanze nur 20–50 cm hoch, Stängel am Grund 3–4 mm im Durchmesser, Blütenstand 6- bis 13-strahlig. Blätter einfach gefiedert, mit 1–3 entfernt stehenden Fiederpaaren 
Heracleum austriacum L. – Österreicher Bärenklau
H; 20–50 cm — subalpin;
feuchte Runsen, Rasenhänge
; Caricion ferrugineae; Ostalpin
Pflanze (40–)50–300 cm hoch, Stängel am Grund > 4 mm im Durchmesser, Blütenstand 12- bis 150-strahlig   ► 2
2 (1)
Pflanze 1,5–3 m hoch, behaart. Stängel am Grund bis 10 cm dick. Blätter tief fiederschnittig, Abschnitte schmal dreieckig, lang, buchtig zugespitzt. Dolde 50- bis 150-strahlig, Randrippen der Frucht borstig 
Heracleum mantegazzianum Sommier & Levier – Riesen-Bärenklau
H.ha; 150–300 cm — kollin–montan (–subalpin);
feuchte, nährstoffreiche Krautsäume
; Convolvulion; Stammt aus dem Kaukasus; Neophyt
Pflanze 0,5–1,5 m hoch, behaart. Stängel bis 2 cm dick. Blätter gefiedert oder gelappt. Abschnitte nicht lang zugespitzt wie bei H. mantegazzianum. Dolde 12- bis 45-strahlig, Randrippen der Frucht kahl 
Heracleum sphondylium L. – Wiesen-Bärenklau
H-H.ha; 50–150 cm — kollin–subalpin (–alpin);
Fettwiesen, Auenwälder, Hochstaudenfluren
; Europäisch
a
Grundblätter geteilt: 3-teilig oder mit 2–3 Fiederpaaren   ► b
Grundblätter ungeteilt, höchstens tief gelappt   ► c
b
Grundblätter gefiedert, mit 2–3 Fiederpaaren (selten mit nur 1 Fiederpaar). Blattunterseite zwischen den Nerven kurzhaarig. Teilblätter breit, lappig bis fiederlappig (vielgestaltig!). Weit verbreitete Unterart 
Heracleum sphondylium L. subsp. sphondylium – Gewöhnlicher Wiesen-Bärenklau
H; kollin–subalpin;
nährstoffreiche Wiesen und Weiden, Hochstaudenfluren, luftfeuchte Laubmischwälder
; Arrhenatherion, Polygono-Trisetion, Rumicion alpini, Lunario-Acerion; Europäisch
HeraSphoSpho1.tif
Grundblätter 3-teilig. Blattunterseite zwischen den Nerven ± kahl. Unterart der montan-subalpinen Stufe 
Heracleum sphondylium subsp. elegans (Crantz) Schübl. & G. Martens – Berg-Wiesen-Bärenklau
H; subalpin–alpin;
Hochstaudenfluren
; Adenostylion; Mittel- und südeuropäisch
HeraSphoEleg1.tif
c
Grundblätter bis zu 1/3 eingeschnitten. Lappen abgerundet (Grundblätter manchmal fast kreisrund). Unterart der Bergwälder im Jura 
Heracleum sphondylium subsp. alpinum (L.) Bonnier & Layens – Jura-Wiesen-Bärenklau
H; (kollin–) montan–subalpin;
Laubmischwälder
; Lonicero-Fagenion; Jurassisch
Grundblätter bis zu 1/2 eingeschnitten. Lappen ± dreieckig, spitz   ► d
d
Blätter meist mit 5–7 Hauptlappen. Blattunterseite zwischen den Nerven ± kahl 
Heracleum sphondylium subsp. elegans (Crantz) Schübl. & G. Martens – Berg-Wiesen-Bärenklau
H; subalpin–alpin;
Hochstaudenfluren
; Adenostylion; Mittel- und südeuropäisch
Blätter meist mit 3–5 Hauptlappen. Blattunterseite zwischen den Nerven weichhaarig, als weisslicher Filz leicht erkennbar 
Heracleum sphondylium subsp. pyrenaicum (Lam.) Bonnier & Layens – Pyrenäen-Wiesen-Bärenklau
H; subalpin;
mässig feuchte, kalkreiche Schutthalden
; Petasition paradoxi; Mittel- und südosteuropäisch
HeraSphoPyre1.tif