Erodium

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Erodium (Reiherschnabel)
Von: Stefan Eggenberg
Info Flora, Flora Helvetica
Geographischer Geltungsbereich: Schweiz — Quelle: Flora Helvetica — Mitarbeit begrenzt auf: Team Flora Helvetica
1
Blätter bis auf den Nerv doppelt fiederteilig, Blattspindel zwischen den Fiedern mit Zähnen. Kelchblätter 10-15 mm lang, mit 2-4 mm langer Granne, Kelch (mit Granne) mindestens so lange wie die Krone. Frucht mit Schnabel sehr lang (6-10 cm) 
Erodium ciconium (L.) L'Hér. – Langschnäbeliger Reiherschnabel
T; 10–70 cm — kollin;
trockenwarme, kalkreiche Wegränder; Schuttplätze
; Sisymbrion, Polygonion avicularis; Mediterran; Neophyt; 10177001080
Blatt gefiedert, Blattspindel zwischen den Fiedern ohne Zähne oder Lappen. Kelchblätter 4-8 mmm lang. Frucht mit Schnabel 2-5 cm lang   ► 2
2 (1)
Fiedern gestielt, tief gezähnt, höchstens halbwegs bis zum Mittelnerv eingeschnitten. Weisshäutige Blatthülle am Grund der Blütendolde bis zum Grund geteilt. Kronblätter 13-15 mm lang. Fertile Staubblätter am Grund jederseits mit 1 Zähnchen 
Erodium moschatum (L.) L'Hér. – Moschus-Reiherschnabel
T; 10–45 cm — kollin (–montan);
trockenwarme Schuttplätze; Bahngelände
; Sisymbrion; Ursprünglichmediterran; Neophyt; 10177401083
Fiedern sitzend, bis fast zum Mittelnerv fiederteilig. Weisshäutige Blatthülle am Grund der Blütendolde nur bis zur Mitte geteilt. Kronblätter 5-8(-10) mm lang. Fertile Staubblätter am Grund ohne Zähnchen 
Erodium cicutarium (L.) L'Hér. – Gemeiner Reiherschnabel
(= inkl. E. pilosum)
T; 4–40 cm — kollin–montan (–subalpin);
trockenwarme Wegränder; Weinberge; Schuttplätze
; Eragrostion, Polygonion avicularis, Panico-Setarion; Ursprünglichmediterran; 10177101081;
Komplexe Sippe mit hohem Grad an Autogamie. Der Wert der einzelnen Variationen ist unklar