Alnus

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Alnus (Erle)
By: Stefan Eggenberg
Info Flora, Flora Helvetica
Geographic Scope: Schweiz — Source: Flora Helvetica — Collaboration limited to: Team Flora Helvetica — Status: 26.02.2019
1
Sträucher mit sitzenden, spitzlichen Knospen. Frucht geflügelt. Blätter eiförmig, jederseits mit 5–7 Nerven. Zäpfchen 0,8–2 cm lang 
Alnus viridis (Chaix) DC. – Grün-Erle
(= A. alnobetula)
Ph; –3 m — (kollin–) montan–subalpin (–alpin);
feuchte Hänge, Runsen
; Alnenion viridis; Mittel- undsüdosteuropäisch;
Kleinblättrige Formen (bis 3 cm lang) in den Südalpen mit umstrittenem taxonomischem Wert können als var. brembana bezeichnet werden
Bäume mit gestielten, stumpfen Knospen. Frucht kaum geflügelt   ► 2
2 (1)
Blatt am Grund ± herzförmig, Rand fein gezähnelt, mit nach vorne gerichteten Zähnchen, 5–7 cm lang, glänzend, an Birnenblätter erinnernd, unterseits in den Nervenwinkeln mit auffälligen orangen Haarbüscheln. Zäpfchen 1,5–3 cm lang 
Alnus cordata (Loisel.) Duby – Herzblättrige Erle
P; –15 m — kollin;
Parkanalgen, Gehölze
; S-Italien, Korsika, Sardinien; kultivierter Neophyt
Blattgrund nie herzförmig, Blattrand deutlich gesägt   ► 3
3 (2)
Blatt stumpf oder ausgerandet, jederseits mit 4–7(–8) Seitennerven, mit grösster Breite meist oberhalb der Mitte, jung oft klebrig. Rinde im Alter tief rissig. Knospen klebrig. Zäpfchen auf wenigstens 0,5 cm langen Stielen 
Alnus glutinosa (L.) Gaertn. – Schwarz-Erle
P; –20 m — kollin–montan;
nasse Wälder, Ufer, Auenwälder
; Alnion glutinosae, Fraxinion; Eurosibirisch
Blatt eiförmig zugespitzt, jederseits mit (8–)10–15 Seitennerven, grösste Breite meist unterhalb der Mitte, junge unten grauhaarig. Rinde glatt bleibend. Knospen nicht klebrig. Zäpfchen sitzend oder sehr kurz gestielt 
Alnus incana (L.) Moench – Grau-Erle
P; 10–15 (–25) cm — kollin–montan (–subalpin);
Auenwälder, Ufer
; Alnion incanae, Fraxinion, Salicion albae; Europäisch